11. Thüringer Unternehmenslauf RUN

Bei Ruschel & Collegen ist die jährliche Teilnahme am Thüringer Unternehmenslauf inzwischen schon zur Tradition geworden. Bereits zum 11. Mal war unsere „Betriebssportgruppe Bleistift“ am Start. Bei sommerlichen Wetterbedingungen ging es am 5. Juni auf die knapp 5 Kilometer durch Erfurts Altstadt. Unser schnellster Kollege war Robert Sittig, der nach 22:33 min wieder im Ziel ankam. Wir gratulieren herzlich und freuen uns schon auf die erneute Teilnahme im nächsten Jahr.

 

Auszeichnung „Bester IUBH-Praxispartner“

Bereits seit mehr als 10 Jahren ist Ruschel & Collegen Praxispartner der Internationalen Fachhochschule (IUBH) am Standort Erfurt. Schon zahlreiche Studierende konnten wir in dieser Zeit erfolgreich bis zum Studienabschluss begleiten.

Von bundesweit 16 Standorten der IUBH wurde Ruschel & Collegen zum „Besten Praxispartner 2019 im Studienbereich BWL/Steuern/Prüfwesen“ gewählt. Die Bewertung der Praxispartner wurde sowohl durch die Studierenden als auch die Professoren und Verwaltungsmitarbeiter der IUBH vorgenommen. Am 4. Juli 2019 konnten Ivonne Dittmar und Steffi Lorenz zum „Tag der offenen Tür“ die Auszeichnung von IUBH-Niederlassungsleiter Stefan Hartbauer in Empfang nehmen. Diese Anerkennung ist für uns Ansporn, uns auch zukünftig für die Nachwuchsförderung in der Steuerberatungsbranche zu engagieren.

Meine Reise auf dem Jakobsweg

Im Sommer des vergangenen Jahres hat sich unsere Kollegin Janine Hubl nach bestandener Abschlussprüfung eine längere Auszeit gegönnt. Gedanklich losgelöst von steuerlichen Problemfällen nutzte sie die Zeit, um nach Santiago de Compostela zu pilgern. Ihre Reiseeindrücke in Wort und Bild hat sie uns freundlicherweise zur Veröffentlichung bereitgestellt:

5 Wochen – 660 km – ein Ziel: Santiago de Compostela

Mich hat es im August 2018 nach Spanien gezogen, um den Camino del Norte an der Küste Spaniens zu wandern. Zusammen mit zwei Freundinnen machte ich mich, nur mit einem Rucksack bepackt, auf den Weg. Ich startete in Bilbao und war auf das bevorstehende Abenteuer und die vielen neuen Ereignisse, die mich erwarteten, gespannt. Die ersten Tage verliefen nicht so, wie ich gedacht hatte. Meine Vorstellung war, jeden Tag mein Tagespensum von ca. 20 Kilometern zu laufen und Pausen zu machen wie ich es wollte, ohne Stress und Druck. Aber Pustekuchen! Nach dem ersten Tag hatte ich bemerkt, dass man sich mit dem Laufen beeilen muss, um rechtzeitig in der Herberge zu erscheinen. Wer zu langsam ist und zu spät in die Herberge kommt, hat kein Bett für die Nacht und muss weiterziehen. Das hat mich am meisten enttäuscht, da ich die Reise nutzen wollte, um mich von Druck und Stress zu erholen.

Der Weg war nicht immer einfach und ich musste gemeinsam mit meinen Freundinnen einige Hürden bewältigen. Dazu zählten unter anderem:
Demotivation (unser größtes Problem, wenn man 50 % des Tages nur läuft),
Knie- und Hüftschmerzen (ja, das bekommt man wohl, wenn man untrainiert ist),
Blasen an den Füßen (ich empfehle gut eingelaufene Schuhe, denn dadurch wurde ich von Blasen verschont),
Bettwanzen-Befall (dagegen kann man nichts tun, entweder man wird befallen oder eben nicht)
und das Überwinden von steilem Gelände (der Camino del Norte ist einer der anspruchsvollsten, aber landschaftlich schönsten Camino in Spanien).

Doch das alles hat uns nicht untergekriegt. Es hat uns untereinander zusammengeschweißt und unvergessliche Erlebnisse geschaffen.
Häufig hatten wir den Gedanken, einfach abzubrechen und nach Hause zu fliegen. Aber nicht allzu häufig, nur ungefähr 50 Mal am Tag. Gegenseitige Motivation und ein Ruhetag am Strand haben uns dabei geholfen, den Weg bis zum Ende zu gehen. Die neuen Bekanntschaften in den Herbergen haben uns das Gefühl gegeben, mit den Schmerzen und der Unlust nicht allein zu sein, und dass der Moment, in dem man die Kathedrale in Santiago de Compostela erreicht, unvergesslich sei.

Und das war er. Ich habe pures Glück gespürt, diese Herausforderung für mich persönlich geschafft zu haben und endlich am Ziel angekommen zu sein.

Und weil der Weg so schön war, planen meine Freundin und ich, nochmal einen Camino zu gehen.

Gesundheitstag im Steuerbüro

Mandanten, die uns zufällig am 11. April im Steuerbüro besuchten, waren sicher verwundert. Bei Ruschel & Collegen war an diesem Tag einiges anders als sonst üblich: Es fand der diesjährige Gesundheitstag statt. Mit vielfältigen Angeboten für die Mitarbeiter rückte das Thema Gesundheit der Mitarbeiter in den Vordergrund. Dabei wurde nicht nur die passive Wissensvermittlung praktiziert, sondern auch sportliche Aktivitäten wurden gefordert.

Angefangen vom Lauftest über die Rückenschule, Yogakurs und Hörtest bis hin zur Blutzucker- und Blutdruckmessung boten unsere diesjährigen Partner wieder ein volles Aktionsprogramm. So konnte sich jeder Mitarbeiter die passenden Module entsprechend seines persönlichen Gesundheitszustands auswählen. Wir bedanken uns bei unseren Mandanten für das Verständnis, dass unsere Mitarbeiter an diesem Tag nur eingeschränkt für telefonische und persönliche Beratungen erreichbar waren.

Ruschel & Coll. bei Buddhistischen Vollmondfest und Vesak-Feiertag

In den vergangenen Wochen waren Mitarbeiter von Ruschel & Collegen zu zwei Zeremonien des Vietnamesisch-Buddhistischen-Kulturzentrums Chua-Phap-Hoa in Erfurt eingeladen. Gern nahmen wir die Einladungen an, um Einblicke in das buddhistische Leben mitten in Thüringen zu bekommen. Zum traditionellen ersten Vollmondfest des buddhistischen Jahres hatten wir Gelegenheit, die extra aus Vietnam angereisten Mönchen Thich Trung Khong, Thich Trung Phuoc und Thich Tam Thien persönlich kennenzulernen. Auch die zweite Veranstaltung, der Vesak-Feiertag zu Ehren der Geburt Buddhas, war sehr beeindruckend.

Die buddhistischen Weisheiten und Werte sind ebenso in bleibender Erinnerung geblieben, wie die außerordentliche Gastfreundschaft. Oftmals bestehen gerade bei uns Mitteleuropäern unbegründete Vorbehalte gegenüber fremden Kulturen. Das Vietnamesisch-Buddhistische-Kulturzentrum bietet interessierten Thüringern die Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck über die buddhistische Kultur Vietnams zu verschaffen.

Das war unser Sommerfest

Am 28.06.2018 hatte Ruschel & Coll. zahlreiche Mandanten und Geschäftspartner zu einem Sommerfest in die Goethestraße 22 nach Erfurt eingeladen. Bei bestem Sommerwetter nutzten Geschäftsführung und Mitarbeiter die Gelegenheit, um auch einmal abseits von steuerlichen Themen mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand natürlich der Wechsel in der Geschäftsführung. Mit kurzweiligen Interviews stellte Heinz-Jochen Spilker (Rechtsanwalt) seine Fähigkeiten als Entertainer unter Beweis. Neben der Vorstellung der neuen Geschäftsleitung wurde Annette Sachse als langjährige Geschäftsführerin verabschiedet. Ein weiteres Highlight war der Gastauftritt von Udo Lindenberg – zwar nicht im Original, aber auch das Double war täuschend echt. Eine Cocktailbar und ein Grillbuffet rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

 

Rodelweltcup in Oberhof

Am 13. und 14. Januar traf sich die Elite der Rennrodler zum Rodel-Weltcup in Oberhof. Die Veranstaltung auf dem Gelände der Oberhofer Rodelbahn ist traditionell ein Highlight für Rodel-Fans aus aller Welt. Das internationale Starterfeld lieferte sich auch in diesem Jahr spannende Wettkämpfe im künstlichen Eiskanal.

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Unsere sportbegeisterten Mitarbeiter aus den Teams Jahresabschluss, Wirtschaftsberatung und –prüfung waren bei den Wettkampfläufen am Samstag live dabei. Besonders gespannt waren unsere Kollegen auf die Läufe der Lokalmatadoren Toni Eggert und Sascha Bennecken im Doppelsitzer und Dajana Eitberger im Damen-Einsitzer. Als die Thüringer Rodler auch nach dem zweiten Lauf ihren Vorsprung ins Ziel retteten, brach grenzenloser Jubel aus. Die anschließende Siegerehrung nahmen Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und Sportminister Helmut Holter persönlich vor.

Beim zweiten Teil unseres Mitarbeiter-Events war dann höchste Konzentration gefordert. In der benachbarten Ski-Halle ging es zum Probe-Biathlon an den Schießstand. Besonders zielsicher war Christian Ruschel, der an diesem Tag die meisten Treffer ins Schwarze für sich verbuchen konnte.

NPO Teamevent

Eine Betriebsbesichtigung der besonderen Art hat das Team NPO am Freitag den 14.07.2017 durchgeführt. Der Waldhof Finsterbergen ist die Bildungs- und Freizeitstätte der Thüringer Sportjugend im Landessportbund Thüringen e.V., dem größten Jugendverband in Thüringen.

„Ich habe noch nie so ein gutes Quadrat gesehen!“ sagt Kathrin Kummer, pädagogische Betreuerin und stellvertretende Leiterin der Einrichtung. Mit verbundenen Augen haben wir ein Seil, welches wir mit beiden Händen festhalten mussten, durch Kommunikation, Teamgeist und räumliches Denken zu einem einigermassen gleichseitigen Rechteck ausbreiten können.

Mit logischem Denken haben wir viele Rätselaufgaben gelöst. Neugierig?

Es gibt drei Kisten mit Obst. Eine mit Äpfeln, eine mit Birnen und eine gemischt mit Birnen und Äpfeln. Alle Kisten sind beschriftet, aber die Beschriftung stimmt mit dem Inhalt nicht überein. Wie bekommt man raus, in welcher Kiste welcher Inhalt ist, wenn man nur einmal reingreifen darf?

Mit dem gemeinsamen Turmbau haben wir unser Abendessen erkämpft. Je mehr Klötze umso mehr Essen und Trinken. Eigentlich war es nicht die Anzahl der Versuche oder Klötze, die eine Rolle gespielt haben, sondern die gemeinsame Strategie und das Feingefühl. Jeder konnte etwas dazubeitragen.

Sage nie, das schaffe ich nicht! Gemeinsam mit Hilfe geht alles. So auch im Niedrigseilgarten. Mit Geschick und umsichtiger Hilfe gelang es Allen vom Start zum Ziel zu gelangen, Lachflash und wackelnde „Seiltänzer“ inklusive.

Neues Deutschland von 1966 gefunden!

Derzeit werden Baumaßnahmen an und in der Goethestraße 22 vorgenommen. Im Zuge der baulichen Maßnahmen fanden wir zu unserer Überraschung eine Ausgabe der Zeitung “Neues Deutschland“ vom 15. November 1966 und einen Teil eines Holz-Rollers.

 

Wer hat die Zeitung in den Dachkasten getan?

In den fünzfiger Jahren wohnten hier ein Kurt Ohring, Bilanzbuchhalter, Reinhold Dieball, Pfarrer i. R., Paul Seifert, Architekt. Über das Schicksal des Hauses zu  DDR-Zeiten gibt es leider wenig zu sagen; nur so viel: die Verlagsdirektion der Zeitung „Das Volk“ belegten die Parterreräume für einen Kindergarten „Schwalbennest“. Im Jahr 1995 zog die Landesgeschäftstelle der Malteser Hilfsorganisation ein. Der Erfurter Bischof Dr. Joachim Warnke segnete diese Räume mit einem Gottesdienst. Im Sommer 2008 zogen Ruschel & Coll. nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ein.

Zurück auf dem Siegerpodest

Zum 9. Thüringer Unternehmenslauf gelang unserer Mannschaft in der Kategorie „größte Berufserfahrung“ wieder der Sprung auf das Siegerpodest. Mit insgesamt 252 Jahren Berufserfahrung erreichten Ilona Ruschel, Heidrun Schmidt, Christina Mönning und Angelika Bauch den 3. Platz und wurden von der ehemaligen Eisschnellläuferin Gunda Niemann-Stirnemann auf der Bühne ausgezeichnet.

In diesem Jahr starteten 49 Läufer für die Betriebssportgruppe „Bleistift“ von Ruschel & Collegen. Gemeinsam mit 8.800 weiteren Läufern konnten wir ein großartiges Event auf dem Erfurter Domplatz feiern. Wir möchten uns bei unseren Mandanten, Geschäftspartnern und Gästen für die aktive Unterstützung unserer Laufmannschaft bedanken und freuen uns schon auf die 10. Auflage des Thüringer Unternehmenslaufs im Juni 2018!