Vorgestellt: Augustiner-Chor

bild8In der Augustiner-Kantorei Erfurt findet seit vielen Jahren unsere Mitarbeiterin Susanne Eckhardt eine Abwechslung zum Büroalltag.

Im Jahr 1877 gründete sich der Augustiner-Kirchengesangsverein, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Chor entwickelt hat, dem inzwischen ca. 120 Sängerinnen und Sänger angehören.

Die Augustinerkantorei beschäftigt sich in erster Linie mit der Einstudierung von Oratorien, z. B. von Bach, Händel, Mendelssohn. Aber auch Requien wie z. B. das Mozart-Requiem und Messen wie die „h-Moll-Messe“ von Johann Sebastian Bach gehören zum Repertoire. Aber nicht nur Werke bekannter Komponisten stehen auf dem Programm, so beispielsweise auch das Requiem von Maurice Duruflè oder Carl Martin Reinthalers Oratorium „Jephta und seine Tochter“.

Seit dem Jahr 2000 ist die Kantorei regelmäßig an der Reihe der Bach-Kantaten-Gottesdienste beteiligt.

Am Vorabend des Totensonntags führt die Augustinerkantorei „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms auf. Seit mehr als 50 Jahren ist eine feste Größe in der Erfurter Vorweihnachtszeit das Bach`sche „Weihnachtsoratorium“, welches auch in diesem Jahr am 3. Adventswochenende aufgeführt wird. Diese Konzerte finden in der beheizten Thomaskirche in der Schillerstraße statt.

 Foto © Christiane Claus

 

Mandanteninformationsabend am 27.11.2013

Am 21.11.2013 findet unser nächster Mandanteninformationsabend in der Rotunde des S-Finanzzentrums in Erfurt statt. Wir laden Sie ab 17:00 Uhr ein, um sich über aktuelle Entwicklungen und Rechtsprechungen bei Bargeldgeschäften und bei der Kassenbuchführung zu informieren. Außerdem berichten wir wieder über Neuigkeiten aus der Ruschel & Coll. Steuerberatungsgesellschaft. Im Anschluss freuen wir uns auf interessante Gespräche mit Ihnen bei einem kleinen Imbiss.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für unsere organisatorische Planung bitten wir aber um Ihre vorherige Anmeldung: Mandantenabend2013@ruschel-collegen.de

Ostthüringer Fallschirmsportclub Gera e.V.

Am  12.März 1990 wurde der  Ostthüringer Fallschirmsportclub Gera e.V. gegründet. Die etwa 70 Vereinsmitglieder, unter ihnen auch unser Auszubildender Nick Freuße,  gestalten ihr Vereinsleben an den Wochenenden auf dem Flugplatz Gera-Leumnitz und anderen Flugplätzen zu Sportveranstaltungen und Flugplatzfesten. Sie kommen längst nicht  nur aus Gera, sondern aus ganz Thüringen, Sachsen oder Bayern.

Einmal im Jahr fährt der Verein nach Prag zum Training im Lufttunnel, wo Freifallübungen trainiert werden können.  Regelmäßig werden Fallschirm-Sprung-Lehrgänge durchgeführt, in denen Anfänger ihre Sprunglizenz erwerben können. Wer erst einmal in den Sport „hineinschnuppern“ möchte, kann zunächst einen Schnupperkurs mit 2 eigenen Sprüngen machen und darauf später bis hin zum Lizenzerwerb aufbauen.

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Ziel des Vereins ist es, den Fallschirmsport als bezahlbares Hobby weiter zu fördern. Dazu  gehört neben dem vereinseigenen Absetzflugzeug, dem Doppeldecker AN-2, auch liebevoll „Anna“ genannt, die vereinseigene Schirmausrüstung  für die Ausbildung. Dieser Sport fördert die Persönlichkeitsentwicklung, das Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein sowie die Beherrschung und Überwindung von Ängsten. Natürlich gehört  zum Vereinsleben auch der „Familienanhang“, der vom Boden aus die Springer  anfeuert.

Beim OFC sind neue Mitglieder oder Wagemutige, die einen Tandemsprung absolvieren möchten, jederzeit willkommen.  Das Vereinsflugzeug  mit 10 Sitzplätzen steht auch für Rundflüge zur  Verfügung. Alle Informationen gibt es auf der Internet Seite: www.ofc-gera.de

Glückwünsche zum Nachwuchs

Gleich doppelt können wir frischgebackenen Vätern zum Nachwuchs gratulieren: Unser Auszubildender André Biedermann ist am 12.08. stolzer Vater seiner kleinen Tochter Amelia geworden. Wenige Tage später, am 02.09. kam Tino Dittrichs Sohn Lennox Eliah auf die Welt. Wir wünschen den Kindern und den Eltern alles Gute!

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Unsere Teamevents

Innerhalb unserer Teams organisieren die Mitarbeiter jährlich kleine Events um auch außerbetrieblich  die Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander zu fördern. Im vergangenen Monat fanden gleich drei Teamevents statt.

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Unsere Kolleginnen aus dem Bereich „Heil- und Pflegeberufe“ waren zu Gast im Kabarett „Die  Arche“. Kulinarisch begann der Abend im Erfurter Steinhaus. Unter dem Motto „Voll gut drauf“ führte Kabarettist Ulf Annel durch das abwechslungsreiche Programm.

team2Für das Team Sekretariat begann das diesjährige Teamevent mit italienischen Köstlichkeiten im Restaurant Pavarotti. Witterungsbedingt war es zunächst fraglich, ob „Casanova“ in der Barfüßerkirche aus seinem Leben erzählen kann. Aber  kurz vor Beginn der Theatervorstellung hörte es auf zu regnen. „Casanova“ erzählte und demonstrierte auf vielfältige und sehr heitere Art sein Leben. Mit strapazierten Lachmuskeln endete der Abend mit einem Fotoshooting mit Casanova!

Zwar weniger kulturell, aber dafür umso außergewöhnlicher, war das Teamevent unserer Abteilung für die Non-Profit-Branche. Im wahrsten Sinne des Wortes verschaffte sich das NPO-Team einen Überblick über das Ganze, bei einem Rundflug mit dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt. Organisiert hatte das Event mit einer Antonov AN-2 unser Auszubildender Nick Freuße. Er bereitet sich gerade auch auf seine Pilotenausbildung vor und stellt seinen Verein, den OFC Gera, in dieser Mandantenbriefausgabe ausführlich vor.

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Geschäftsführerin des Thüringer Steuerberaterverbandes in den Ruhestand verabschiedet

verabschiedungNach 20 Dienstjahren für die Steuerakademie und den Steuerberaterverband Thüringen verabschiedet sich die Geschäftsführerin Inge Kramer in den Ruhestand. Am 16. August fand im „Haus der Steuerberater“ eine Dankeschön-Veranstaltung statt. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zu dieser Feier.

Die Präsidentin Andrea Recknagel dankte Frau Kramer für die in den 20 Jahren geleistete Arbeit, indem sie an Höhepunkte erinnerte. Im Namen des Vorstandes der Steuerakademie richtete Ilona Ruschel sehr emotionale Dankesworte an die Jubilarin. Zehn Jahre gemeinsame Vorstandsarbeit brachten im Ergebnis den Erfolg der Steuerakademie.

Die Übergabe der Geschäftsführung wurde von allen Gremien gut vorbereitet und nun liegen alle Hoffnungen des Verbandes und der Akademie beim jungen Geschäftsführer Martin Wiederhold. In fast sieben Jahren als Assistent der Geschäftsführung hatte er Gelegenheit, die Tatkraft und Innovation  bei seiner Chefin zu verinnerlichen, um sich das Rüstzeug für die nachhaltige Führung des Verbandes in eine sichere Zukunft anzueignen.

Berechnung der Steuer nach vereinnahmten Entgelten durch Angehörige der freien Berufe

538DEF6663-Zahlen_unter_der_LupeFür Lieferungen und sonstige Leistungen ist die Umsatzbesteuerung grundsätzlich nach vereinbarten Entgelten (sog. Sollversteuerung) vorzunehmen. Für bestimmte Unternehmen wird auf Antrag gestattet, die Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten (sog. Istversteuerung) zu versteuern. Für Angehörige freier Berufe mit Einkünften aus selbständiger Arbeit gilt die Istversteuerung auf Antrag auch.

Der Bundesfinanzhof hatte bereits vor drei Jahren entschieden, dass diese Regelung nicht anwendbar ist, wenn der Unternehmer in Bezug auf die in der Vorschrift genannten Umsätze buchführungspflichtig ist. Dies gilt auch, wenn der Unternehmer freiwillig Bücher führt. Die gegen das Urteil eingelegte Verfassungsbeschwerde wurde vom Bundesverfassungsgericht nicht angenommen.

Das Bundesministerium der Finanzen hat jetzt die Finanzämter angewiesen, betroffenen Unternehmen keine Genehmigung mehr zu erteilen. Sollte im Einzelfall eine bereits unter dem Vorbehalt des Widerrufs erteilte Genehmigung zurückzunehmen sein, ist die Wirkung der Rücknahme auf nach dem 31. Dezember 2013 ausgeführte Umsätze zu beschränken.

Hat der vom Unternehmer im Kalenderjahr 2012 erzielte Gesamtumsatz allerdings nicht mehr als 500.000,00 € betragen, erfüllt der Unternehmer die Voraussetzungen des Gesetzes. In diesem Fall kann die Berechnung der Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs genehmigt werden.

Zahlung eines Minderwertausgleichs wegen Schäden am Leasingfahrzeug nicht umsatzsteuerbar

Echte Schadensersatzleistungen und Entschädigungen sind nach dem Umsatzsteuergesetz kein Entgelt und damit nicht umsatzsteuerbar.

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass der leasingtypische Minderwertausgleich nicht der Umsatzsteuer zu unterwerfen ist. Es fehlt der für einen Leistungsaustausch im umsatzsteuerrechtlichen Sinne erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung bezogen auf den vom Leasingnehmer gezahlten Minderwertausgleich, weil diesem objektiv keine eigenständige Leistung des Leasinggebers gegenübersteht. Der Leasingnehmer schuldet insofern kein Entgelt für eine vereinbarte Leistung, sondern er leistet Ersatz für einen Schaden, der seine Ursache in einer nicht mehr vertragsgemäßen Nutzung des Fahrzeugs hat.

Bereits der Bundesgerichtshof hatte 2011 entschieden, dass ein Minderwertausgleich, den der Leasinggeber bei vorzeitiger Vertragsbeendigung oder nach regulärem Vertragsablauf wegen einer über normale Verschleißerscheinungen hinausgehenden Verschlechterung der zurückzugebenden Leasingsache vom Leasingnehmer beanspruchen kann, ohne Umsatzsteuer zu berechnen ist.

Pflegeumsätze eines privaten Altenwohnheims

Pflegeumsätze eines privaten Altenwohnheims auch ohne Pflegestufe und Kostenübernahme durch Sozialversicherungsträger vor 2009 umsatzsteuerfrei

Umsatzsteuerbefreiung_bei_Einrichtungen_zur_ambulanten_Pflege_krankerDer Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Pflegeleistungen, die ein privates Altenwohnheim erbringt, für Jahre vor 2009 auch dann von der Umsatzsteuer befreit sind, wenn für die zu pflegenden Personen keine Pflegestufe festgestellt worden ist und auch keine Kostenübernahme durch Sozialversicherungsträger vorliegt. Entscheidend ist, dass im vorangegangenen Jahr mindestens 40 % der Leistungen des Altenwohnheims Personen zugute gekommen sind, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Gleiches galt für wirtschaftlich hilfsbedürftige Personen.

Altenwohnheime sind Einrichtungen, in denen ältere Menschen, die zur Führung eines eigenen Haushalts noch imstande sind, Unterkunft in abgeschlossenen Wohnungen erhalten. Für den Bedarfsfall werden ihnen von dem Träger oder einem Dritten Verpflegung und Betreuung mehr oder weniger untergeordnet je nach individuellem Vertrag gewährt oder Verpflegung und Betreuung lediglich angeboten.

Ab dem Jahr 2009 haben sich die umsatzsteuerlichen Voraussetzungen verändert. Nunmehr sind Pflegeleistungen eines Altenwohnheims (nur noch) umsatzsteuerfrei, wenn die Betreuungs- oder Pflegekosten im vorangegangenen Kalenderjahr in mindestens 40 % (ab 2013: 25 %) der Fälle von den gesetzlichen Trägern der Sozialversicherung oder gleichgestellten Trägern vergütet worden sind. Hierzu hat der Bundesfinanzhof allerdings entschieden, dass die Befreiung nicht allein daran scheitern darf, dass ausschließlich auf die Verhältnisse des vorangegangenen Kalenderjahres abgestellt wird. Das heißt: Werden die Kosten im laufenden Kalenderjahr zu mindestens 40 % (ab 2013: 25 %) von den genannten Trägern vergütet, reicht das für die Umsatzsteuerbefreiung aus. Die Befreiung ergibt sich dann unmittelbar aus dem Unionsrecht, das dem nationalen Gesetz vorgeht.