30 Jahre Ruschel & Collegen

30 Jahre Ruschel & Collegen, das sind 30 Jahre intensiver Zusammenarbeit mit unseren Mandanten und 30 Jahre mit MItarbeitern welche zu unserer Familie gehören.

Wir bedanken uns bei unseren Mandanten für das Vertrauen welches Sie in uns gesetzt haben und freuen uns auf die nächsten 30 Jahre mit Ihnen.

Lesen Sie nun Grußworte und Gastbeiträge zu unserem 30 jährigen Jubiläum.

Grußwort von Rechtsanwalt Martin Wiederhold

Grußwort von Rechtsanwalt Heinz Jochen Spilker

Stimmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Ein persönlicher Rückblick von Ivonne Dittmar

 

 

30 Jahre Ruschel & Collegen in Zeiten der Coronapandemie von Ilona Ruschel

 

 

30 Jahre Ruschel & Collegen Bildergalerie von unserer „verlängerten Mittagspause“ zum Betriebsjubiläum

 

 

 

 

30 Jahre Ruschel & Coll. Bildergalerie

Eindrücke und Impressionen von unserer „verlängerten Mittagspause“ zum 30-jährigen Betriebsjubiläum haben wir in dieser Bildergalerie zusammengefasst:

Umsatzsteuersatzsenkung

Durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung wird die Umsatzsteuer befristet vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 abgesenkt.
Dadurch gibt es einiges zu beachten.

Anpassung bei Vermietung von Gewerberäumen nötig

Für Mietverhältnisse, die der Umsatzbesteuerung unterliegen, gilt ab 1. Juli ein niedrigerer Steuersatz. Er sinkt vorübergehend von 19 Prozent auf 16 Prozent.

Vermieter von Gewerberäumen müssen daher eine Anpassung vornehmen, sonst besteht die Gefahr, dass der Vermieter die fälschlich ausgewiesenen 19 Prozent Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen muss, obwohl der Mieter nur 16 Prozent Umsatzsteuer entrichtet.

Wenn ein Gewerbemietvertrag keine konkrete Angabe zum Steuersatz enthält, sondern nur einen Passus wie „gesetzliche Mehrwertsteuer“, kann eine ergänzende Dauerrechnung einfach von 19 Prozent auf 16 Prozent umgestellt werden. Mietverträge, in denen die Mehrwertsteuer ausgewiesen ist, sollten zeitlich befristet geändert werden.

Rechnung selbst kürzen nicht erlaubt

Verbraucher dürfen aber die Mehrwertsteuer auf Rechnungen, die nicht die abgesenkte Mehrwertsteuer ausweisen, nicht eigenständig korrigieren und daher weniger zahlen. Wer als Kunde Forderungen einseitig kürzt, gerät unter Umständen automatisch in Verzug mit seiner Zahlung.

Was bei laufenden Verträgen zu beachten ist

Bei Strom, Gas, Wärme oder Wasser ist in der Regel entscheidend, wann die Ablesung erfolgt. Darauf weist das Bundesfinanzministerium in seinen FAQs zu den anstehenden Umsatzsteuersatzsenkungen hin.

Der dann geltende Umsatzsteuersatz sei für den gesamten Abrechnungszeitraum anzuwenden. Die Versorgungsunternehmen könnten aber auch Zeiträume vor dem 1. Juli 2020 und Zeiträume im zweiten Halbjahr getrennt abrechnen. Für Zeiträume vor dem 1. Juli 2020 gelte dann der alte Umsatzsteuersatz, für Zeiten im zweiten Halbjahr 2020 der neue Umsatzsteuersatz.

Beim Telefon sei das Ende des Rechnungszeitraums entscheidend. Werde das Telefon beispielsweise vom 15. Juni 2020 bis zum 14. Juli 2020 abgerechnet, gilt der neue Umsatzsteuersatz von 16 Prozent.

Stichtag für die Berechnung der Umsatzsteuer

Wesentlich ist, welcher Stichtag für die Berechnung der Umsatzsteuer gilt. Entscheidend ist in der Regel, wann eine Ware geliefert oder eine Dienstleistung vollständig erbracht ist. Der Umsatzsteuersatz, der zu diesem Zeitpunkt gilt, ist anzuwenden.

Daraus folgt, dass auf Handwerkerleistungen, die in der Zeit vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 beendet werden, grundsätzlich die neuen Umsatzsteuersätze anzuwenden sind.

Beim Kauf von Waren ist entscheidend, wann der Verbraucher diese erhält. Erfolgt die Lieferung in der Zeit vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020, sind die neuen Umsatzsteuersätze anzuwenden. Allerdings folgt hieraus nicht zwangsläufig, dass ein geringerer Kaufpreis bezahlt werden muss. Dies ist vom Vertrag und den darin mit dem Verkäufer getroffenen Vereinbarungen abhängig. Das heißt aber nicht, dass jetzt alle längerfristigen Verträge neu geschrieben werden müssen. Gibt der Unternehmer die Umsatzsteuersenkung an seine Kunden weiter, genügt es, in einem weiteren Dokument die neuen Angaben unter Bezugnahme auf den Vertrag schriftlich festzuhalten.

Bei Anzahlungen ist grundsätzlich entscheidend, wann eine Ware geliefert oder eine Dienstleistung vollständig erbracht ist. Ob eine Anzahlung erfolgt ist, ist für die Höhe der Umsatzsteuer nicht entscheidend.

Für Bestellungen bei Unternehmen innerhalb der EU gelten die gleichen Regelungen wie bei Bestellungen im Inland.

Geplante steuerliche Entlastungen von Familien

Am 3. Juli 2020 hat das Bundesministerium der Finanzen den Entwurf eines „Zweiten Gesetzes zur steuerlichen Entlastung von Familien sowie zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen“ (2. FamEntlastG) veröffentlicht, um Familien wirtschaftlich weiter zu fördern und zu stärken. Die Regelungen sollen zur angemessenen Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit von Familien bei der Bemessung der Einkommensteuer nunmehr für die Jahre 2021 und 2022 angepasst werden.

Die geplanten Maßnahmen (Stand: 30. Juni 2020):

  • Das Kindergeld erhöht sich ab dem 1. Januar 2021 um 15 Euro pro Kind und Monat.
  • Die steuerlichen Kinderfreibeträge werden ab 1. Januar 2021 von 7.812 Euro auf 8.388 Euro angehoben (Kinderfreibetrag je Elternteil: 2.730 Euro, Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf je Elternteil: 1.464 Euro).
  • Der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen sowie der Grundfreibetrag werden ab dem Veranlagungszeitraum 2021 von 9.408 Euro auf 9.696 Euro angehoben, ab dem Veranlagungszeitraum 2022 um weitere 288 Euro auf 9.984 Euro.
  • Zum Ausgleich der kalten Progression werden die übrigen Eckwerte des Einkommensteuertarifs für die Veranlagungszeiträume 2021 und 2022 nach rechts verschoben.
  • Darüber hinaus werden auf Basis der bisherigen Praxiserfahrungen Aktualisierungen zum automatisierten Kirchensteuereinbehalt bei Kapitalerträgen vorgenommen.

Wann kommt ein Verlustvortrag zur Anwendung?

Der Abzug von Verlusten bei späteren positiven Einkünften hat große Auswirkungen auf die Steuerbelastungen. Dies wird insbesondere in diesem Jahr deutlich, in dem viele Unternehmen/Unternehmer voraussichtlich Verluste erwirtschaften werden. Üblicherweise wird ein in einem Jahr erlittener Verlust in einer Einkunftsart zunächst mit anderen positiven Einkünften in diesem Jahr verrechnet und ein verbleibender Betrag auf die folgenden Jahre vorgetragen. Zunächst wird aber ein verbleibender Verlust (d. h. negativer Gesamtbetrag der Einkünfte) auf das vorangegangene Jahr zurückübertragen (=Verlustrücktrag). Dabei gibt es zwei wesentliche Grenzen:

  • bei der Gewerbesteuer gibt es den Rücktrag nicht,
  • der Rücktrag bei der Einkommensteuer darf 5 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung 10 Mio. Euro) nicht übersteigen (gültig für VZ 2020 und 2021, Zweites Corona-Steuerhilfegesetz).

Der Rücktrag wird „von Amts wegen“ vorgenommen, er kann aber auf Antrag ganz unterbleiben oder zahlenmäßig begrenzt werden. Dieser Antrag kann Auswirkungen auf die Gesamtsteuerbelastung haben. Zunächst sollte der Rücktrag auf das Vorjahr so begrenzt werden, dass in dem Jahr angefallene Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen, Kinderfreibeträge und die steuerfreien Grundfreibeträge je Person noch erhalten bleiben. Der verbleibende Verlust wird dann automatisch auf das nächste Jahr vorgetragen. Sind die Einkünfte im Folgejahr deutlich höher als im Vorjahr, dann kann es auch günstiger sein, auf den Rücktrag zu verzichten, weil sich die Steuerminderung im Folgejahr dadurch deutlich erhöht. Es empfiehlt sich also, das Verlustjahr erst dann rechtskräftig werden zu lassen, wenn eine zuverlässige Prognose über die Höhe des Einkommens im Folgejahr möglich ist.

Der Rücktrag von Verlusten in das vorangegangene Jahr erfolgt ohne Antrag automatisch; es ist daher zu empfehlen, die steuerlichen Auswirkungen zu überprüfen und den Rücktrag ggfs. zu begrenzen.

Antrag auf Corona-Überbrückungshilfe

Unsere Wirtschaftsprüfungs-/ und Beratungsgesellschaft Ruschel Audit & Consulting hat das Akkreditierungsverfahren beim BMWi abgeschlossen. Für unsere Mandanten können wir nun die Anträge auf Corona-Überbrückungshilfe stellen. Auch betroffenen Unternehmen, die bisher noch nicht durch unsere Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betreut werden, bieten wir diesen Service an:

Kontakt-Hotline: 0361 – 340 66 67

Die Corona-Überbrückungshilfe können sowohl Soloselbständige und Freiberufler als auch Unternehmen und gemeinnützige Organisationen beantragen. Gern prüfen wir vorab mit unserem Überbrückungshilfe-Quick-Test, ob für Sie die Zuschussvoraussetzungen (Umsatz, Mitarbeiter, Fixkosten etc.) erfüllt sind.

Corona-Hilfe-App im Infocenter auf www.ruschel-collegen.de

Insbesondere unsere Thüringer Mandanten möchten wir auf die erweiterten Fördermöglichkeiten der Thüringer Richtlinie für KMU-Überbrückungshilfe hinweisen:

  • für Unternehmen der Branchen Beherbergung, Gastronomie, Reise-/Messeveranstaltung, Sportdienstleistung, Unterhaltungs-/Erholungsdienstleistung, Solarien und Bäder wird  Überbrückungshilfe bereits ab 30 % Umsatzrückgang (Juni-August 2020) gezahlt
  • für Soloselbständige kann zusätzlich zur Überbrückungshilfe ein Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten i.H.v. 1.180 EUR monatlich (max. 2 Monate) gezahlt werden

 

RUN 2020 – Sicherheit geht vor

Der ursprünglich für diesen Monat geplante Unternehmenslauf RUN 2020 musste, wie so viele andere Großveranstaltungen, coronabedingt abgesagt werden. Die Veranstalter haben nun ein geändertes Konzept entwickelt, welches den Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln besser Rechnung tragen soll. Unter anderem soll der Lauf aus der Erfurter Innenstadt in das Stadion und den angrenzenden Park verlagert werden. Als Ersatztermin ist der 16. September vorgesehen.

Auch unsere BSG Bleistift respektiert die geänderten Rahmenbedingungen. Sofern der Lauf tatsächlich am 16.09.2020 stattfindet kann, wird eine stark verkleinerte Mannschaft für Ruschel & Collegen an den Start gehen.

Denn bei allem Spaß am Sport: Sicherheit geht vor!

Glückwünsche zur bestandenen Abschlussprüfung

Unter erschwerten Rahmenbedingungen stellten sich unsere Auszubildenden in diesem Jahr der Prüfungskommission der Steuerberaterkammer Thüringen. Denn auch der Berufsschulunterricht konnte in den vergangenen Wochen nur eingeschränkt stattfinden. Umso erfreulicher ist es, dass wir an unseren beiden Standorten in Erfurt und Stadtilm jeweils zwei Auszubildenden zur bestandenen Prüfung gratulieren konnten.

In der Niederlassung Stadtilm nahmen Meike Garbrecht und Laura Münchhof die Glückwünsche von Geschäftsführerin Ivonne Dittmar entgegen. Am Hauptsitz des Unternehmens in Erfurt wurden Olga König und Marcel Schröder von Geschäftsführerin Ilona Ruschel und Prokuristin Steffi Lorenz beglückwünscht. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren frischgebackenen Kolleginnen und Kollegen und wünschen ihnen für die berufliche Zukunft alles Gute!

Online-Fortbildung für unsere Mitarbeiter

Bereits seit vielen Jahren greifen wir bei Ruschel & Collegen für fachliche Fortbildungen gern auf das Seminarangebot der Steuerakademie Thüringen zurück. Eine qualitativ hochwertige Fortbildung ist in der Steuerberatungsbranche eine notwendige Voraussetzung für eine optimale Mandantenbetreuung.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mussten jedoch in den letzten Monaten viele geplante Präsenzfortbildungen abgesagt werden. Doch sehr schnell haben viele Anbieter von Fortbildungen, so auch die Steuerakademie, sogenannte Webinare konzeptionell umgesetzt und angeboten. Damit konnten auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer auf den aktuellen Stand gebracht werden. Die Menge an neuen Gesetzen, Verordnungen oder BMF-Schreiben der letzten Wochen hat gezeigt, wie wichtig eine qualifizierte Fortbildung ist.

Konjunkturpaket der Bundesregierung

Konjunkturpaket – Bild von Markus Winkler auf Pixabay

Das Bundeskabinett hat sich in seiner 101. Sitzung am 12. Juni 2020 mit den Maßnahmen zur Umsetzung der Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom 3. Juni 2020 befasst.
Wir haben die geplanten Gesetzesänderungen mit Auswirkungen für wirtschaftliche und gemeinnützige Unternehmen zusammengefasst:

Umsatzsteuersatz 

Der Umsatzsteuersatz (Regelsteuersatz) wird befristet vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 branchenübergreifend von 19% auf 16% und der ermäßigte Steuersatz von 7% auf 5% gesenkt. Für Detailfragen zur praktischen Umsetzung dieser geplanten Gesetzesänderung hat das BMF vorab am 15.06.2020 den Entwurf eines Schreibens veröffentlicht.


Steuerlicher Verlustrücktrag

Der steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf 5 Mio. Euro (aktuell: 1 Mio. Euro) erweitert. Der Rücktrag soll bereits unmittelbar finanzwirksam schon in der Steuererklärung 2019 nutzbar gemacht werden, z.B. über die Bildung einer steuerlichen Corona-Rücklage. Die Auflösung der Rücklage hat bis spätestens zum Ende des Jahres 2022 zu erfolgen.


Kurzarbeitergeld

Bei einer Aufstockung auf über 80 % des bisherigen Entgelts bedarf es bei steuerbegünstigten (gemeinnützigen) Organisationen einer entsprechenden Begründung, insbesondere zur Marktüblichkeit und Angemessenheit der Aufstockung. Sehen kollektivrechtliche Vereinbarungen des Arbeitsrechts, wie zum Beispiel Tarifverträge, eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes vor, reicht für den Nachweis der „Marktüblichkeit und Angemessenheit“ die Vorlage dieser Vereinbarung. Übernehmen kollektivrechtlich nicht gebundene Unternehmen in individuellen Verträgen mit allen Mitarbeitern einheitlich die kollektivrechtlichen Vereinbarungen der Branche zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, dient ein Mustervertrag dem Nachweis der Marktüblichkeit und Angemessenheit.


Überbrückungshilfen

Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Die Hilfen werden für die Monate Juni bis August gewährt und gelten branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, als Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs, Einrichtungen der Behindertenhilfe etc. angemessen Rechnung zu tragen ist.


KfW Kredit-Sonderprogramm

Zur Stabilisierung gemeinnütziger Organisationen stellt der Bund für die Jahre 2020 und 2021 ein Kredit-Sonderprogramm über die KfW bereit. Die Bundesmittel allein sollen eine 80-prozentige Haftungsfreistellung der zu fördernden Maßnahmen der landeseigenen Förderinstitute (LFI) gestatten.


Förderungen im Kulturbereich

Zur Milderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich wird ein Programm aufgelegt, aus dem insbesondere die Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Einrichtungen und Projekten und die Förderung alternativer, auch digitaler Angebote gefördert werden sollen.


Sportstätten-Investitionen

Für die Jahre 2020 und 2021 werden zusätzliche 150 Millionen Euro für Sportstätten zur Verfügung gestellt. Dazu wird der Investitionsplan Sportstätten von 110 Millionen Euro auf 260 Millionen Euro aufgestockt.


Investitionsprogramm Kinderbetreuungs- und Schulungseinrichtungen

Für Erweiterungen, Um- und Neubauten in den Jahren 2020 und 2021 werden zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt. Die Gelder können auch für Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Hygienesituation eingesetzt werden. Ebenso wird im Digitalpakt Schule der Katalog förderfähiger Investitionen erweitert.


Forschungszulage

Der Fördersatz der steuerlichen Forschungszulage wird rückwirkend zum 1.1.2020 und befristet bis zum 31.12.2025 auf eine Bemessungsgrundlage von bis zu 4 Mio. Euro pro Unternehmen gewährt.


Anwendungsorientierte Forschungseinrichtungen

In der anwendungsorientierten Forschung werden die Mitfinanzierungspflichten für Unternehmen, die wirtschaftlich durch die Coronakrise besonders betroffen sind, reduziert. Der Bund unterstützt die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen mit jeweils einem Fonds, aus dem erfolgversprechende Projekte in solchen Fällen eine Ersatzfinanzierung erhalten können, um den Abbruch der Forschungsarbeiten zu verhindern.


Flottenaustauschprogramm

Für Soziale Dienste wird ein auf die Jahre 2020 und 2021 befristetes Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ aufgelegt, um Elektromobilität im Stadtverkehr zu fördern und die gemeinnützigen Träger bei der Flottenumrüstung zu unterstützen.