25 Jahre Steuerbüro Ruschel in Stadtilm

Bereits seit 25 Jahren ist das Steuerbüro Ruschel auch mit einer Niederlassung in Stadtilm präsent. Aus diesem Anlass hat Ruschel & Collegen im September die regional ansässigen Mandanten und Geschäftspartner zu einer Jubiläumsveranstaltung in die Büroräume am Markt 24 eingeladen. Auch zahlreiche ehemalige Auszubildende und Studierende, die ihre berufliche Karriere in der Niederlassung Stadtilm begonnen hatten, folgten der Einladung. Da sich einige ehemalige Kolleginnen und Kollegen im Lauf der Jahre aus den Augen verloren hatten, war die Jubiläumsfeier ein gelungener Anlass um sich wieder untereinander auszutauschen.

Als besonderes Highlight des Tages konnte dem anwesenden Stadtilmer Bürgermeister Lars Petermann ein Spendenscheck in Höhe von 750,- Euro übergeben werden. Mit der Spende sollen die Feierlichkeiten zum 750-jährigen Stadtjubiläum in 2018 unterstützt werden.

Willkommen bei Ruschel & Collegen

Wir freuen uns, einige neue Gesichter bei Ruschel und Collegen begrüßen zu können. Im vergangenen Monat haben Sören Tiekötter, Maria Lange und Sebastian Ohnesorge ihre Tätigkeit bei Ruschel & Collegen aufgenommen. Herr Tiekötter hat seine Umschulung zum Steuerfachangestellten im Juni erfolgreich abgeschlossen und verstärkt nun unser Team „Private Steuern“. In seiner Freizeit ist er aktiver Tischtennisspieler und darüber hinaus auch sportlich im Ausdauer- und Fitnesstraining engagiert.

Maria Lange hat nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ebenfalls die Ausbildung zur Steuerfachangestellten erfolgreich absolviert. In unserem Fachbereich für gemeinnützige Organisationen wird sie nun unser Team bei der Betreuung unserer NPO-Mandate unterstützen. Sebastian Ohnesorge ist ausgebildeter Bürokaufmann und studiert seit 2016 an der IUBH Erfurt im Studiengang Steuern und Prüfungswesen. Im Rahmen dieses dualen Studiums wird er abwechselnd theoretische Lerneinheiten an der Fachhochschule und praktische Lerneinheiten in unserem Unternehmen absolvieren.

Wer im Glashaus sitzt, soll es auch genießen

Am 15.08.2017 haben sich Mitarbeiter unserer Teams „Rechnungswesen“, „Heil- und Pflegeberufe“ sowie „IT“ im Restaurant „Glashütte“ auf dem Petersberg in Erfurt zu einer gemütlichen Runde getroffen.

Zum jährlichen Teamevent begrüßte Steuerberaterin Ivonne Dittmar alle Teammitglieder herzlich und bedankte sich für die gute und intensive Zusammenarbeit. Gleichzeitig wurde Irina Schuder als neue Teamleiterin “Rechnungswesen“ offiziell vorgestellt. Frau Schuder übernimmt nun Leitungsaufgaben aus dem bisherigen Verantwortungsbereich von Frau Dittmar.

 

Das 3-Gänge-Menü begann mit einem spanischen Tapas-Vorspeisenteller. Olé! Das Hauptmenü für den „großen Hunger“ und der Nachtisch für die „Leckermäulchen“ wurden ganz individuell zusammengestellt. Als ungeplantes Highlight erzeugte ein starkes Unwetter über dem Petersberg eine besondere Atmosphäre im Glashaus.

Zufällig fand an diesem Tag auch eine Aufführung der berühmten Domfestspiele statt: „Der Troubador“ von Giuseppe Verdi. So konnten die Kollegen neben einem sensationellen Ausblick auf den Erfurter Dom auch einen akustischen Genuss erleben.

Thüringer Sportabzeichentag 2017

Bereits zum dritten Mal in Folge nahm eine kleine Sportlergruppe unserer BSG Bleistift am Thüringer Sportabzeichentag des Landessportbundes Thüringen teil. Um das Sportabzeichen zu erlangen, mussten vier Disziplinen im frisch sanierten Steigerwaldstadion erfolgreich absolviert werden. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Neben verschiedenen Sportvereinen nutzen auch Familien und Unternehmen das Angebot des LSB. Für unsere Mannschaft hat sich die sportliche Anstrengung gelohnt, denn alle Teilnehmer konnten an diesem Tag das Sportabzeichen erfolgreich ablegen.

Einen kleinen Ausblick gaben die Veranstalter schon auf den Thüringer Sportabzeichentag im nächsten Jahr. Dann soll die Veranstaltung im größeren Rahmen und zusammen mit der „Sportabzeichentour“ des DOSB durchgeführt werden. Das ist auch für unsere Betriebssportgruppe ein Ansporn, um mit einer größeren Teilnehmergruppe die Leistungsdisziplinen für das Sportabzeichen zu absolvieren.

Gläserner Mandant – staatliche genehmigte Datenweitergabe an Finanzamt und Co.

Seit 2005 ist es den Finanzbehörden erlaubt, einen Kontenabruf zu starten, wenn beispielsweise ein  Steuerpflichtiger keine ausreichenden Angaben über seine Einkommensverhältnisse geben kann oder will. Der Grund für diese Gesetzesänderung war zum einen der Wunsch, Steuerhinterziehung zu erschweren, zum anderen sollte sichergestellt werden, dass staatliche Leistungen nur an diejenigen ausgezahlt werden, die auch wirklich Anspruch darauf haben.

Die zentrale Informationsgewalt für den Kontenabruf liegt seit April 2005 bei dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) die Anfragen für die Finanzbehörden und bestimmte andere Behörden durchführt.

Eine zentrale Aufgabe des BZSt ist es, persönliche Daten eines jeden Deutschen zu sammeln, zu verwalten und an die entsprechenden Behörden weiterzugeben. Den Löwenanteil an dieser Aufgabe macht die Steuer-Identifikationsnummer aus (kurz: Steuer-ID). Jeder Deutsche erhält seit 2007 eine eigene Steuer-ID. Unter dieser persönlichen Kennzahl sammelt das BZSt über jeden Bürger alle relevanten Steuerdaten. Dazu gehören Name, Geschlecht, Geburtsdatum und -ort, aktuelle oder letzte bekannte Adresse, Arbeitgeber, zuständige Finanzbehörden, Kirchenzugehörigkeit und Übermittlungssperren – also einfach jede Information, die für das zuständige Finanzamt interessant ist.

Im Lauf der vergangenen Jahre haben Gesetzesänderungen immer mehr Behörden und andere Institutionen verpflichtet, jedes Jahr Daten über gezahlte Leistungen und andere steuerrelevante Daten an die Finanzbehörden zu melden. Die Meldepflichten sind mittlerweile so zahlreich, dass man leicht den Überblick verlieren kann.

Natürlich bekommt die Finanzverwaltung auch noch andere Daten von anderen Stellen geliefert. Dazu gehören zum Beispiel die elektronische Lohnsteuerbescheinigung oder die Daten über einen bei der Bank beauftragten Freistellungsauftrag. Auch die Finanzverwaltung ist im elektronischen Zeitalter angekommen: Löhne, Renten, Riester- und Rürup-Renten-Beiträge, Zinsgewinne oder Lohnersatzleistungen wie Eltern- oder Krankengeld – all diese Daten übermitteln Arbeitgeber, Rentenversicherungsträger, Arbeitsagentur, Versicherungen und andere Stellen mittlerweile direkt elektronisch an die Finanzverwaltung.

Außer den Finanzbehörden, dürfen noch weitere Behörden einen Kontenabruf starten, beispielsweise Sozialdienststellen, Jobcenter, Gerichtsvollzieher, Staatsanwaltschaften oder Zollbehörden.

Die Verantwortung für die Zulässigkeit des Datenabrufs und der Datenübermittlung trägt die Behörde, die den Kontenabruf benötigt. Das BZSt prüft nur, ob der Antrag plausibel ist.

Die Banken hingegen dürfen von der Durchführung eines Kontenabrufs nichts erfahren. Daher führt ein Kontenabruf auch nicht zu negativen Folgen für den Bankkunden. Alle Banken beziehungsweise Kreditinstitute müssen eine besondere Datei pflegen, aus der die BaFin Informationen über Konten und Depots abrufen kann. In dieser Datei liegen die sogenannten Kontenstammdaten der Kunden, das sind Angaben wie Name und Geburtsdatum, Anzahl und Nummern seiner geführten Konten und Depots sowie der Tag der Einrichtung und der Auflösung. Ebenso enthält die Datenbank die Namen aller Personen, die auch über das jeweilige Konto verfügen dürfen. Eine Speicherung von Kontoständen oder -umsätzen erfolgt nicht.

Fazit: Die Kontoabfrage gibt nur Auskunft darüber, bei welchen Kreditinstituten jemand Konten oder Depots unterhält. Es werden keine Informationen über den Kontostand oder die Kontobewegungen an das Finanzamt übermittelt.

Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen

Am 04.06.2016 ist das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen in Kraft getreten. Mit diesem neuen Gesetz will die Bundesregierung sicherstellen, dass jeder Patient den Entscheidungen seines Arztes vertrauen kann.

Bereits vor Inkrafttreten dieses Gesetzes wurde durch die Berufsordnung der Ärzte und Zahnärzte korruptes Verhalten im Bereich des Gesundheitswesens untersagt und unter Strafe gestellt. Zur Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit bei der Zusammenarbeit mit Dritten ist es Ärzten und Ärztinnen untersagt, beispielsweise für die Zuweisung von Patienten ein Entgelt oder andere Vorteile zu fordern oder zu gewähren. Ebenso dürfen Patienten nicht ohne hinreichenden Grund bestimmte Ärztinnen oder Ärzten, Apotheken, Heil- und Hilfsmittelerbringer oder sonstige Anbieter gesundheitlicher Leistungen empfohlen oder an diese verweisen werden.

Diese Verbote beruhten bisher auf berufsrechtlichen Verordnungen und wurden auch in diesem Rahmen verfolgt und geahndet.

Mit der Einführung des Antikorruptionsgesetzes wird nun neben der berufsrechtlichen Verfolgung auch die Staatsanwaltschaft tätig. Kern dieses Gesetzes sind die Paragraphen 299a, 299b und 300 des Strafgesetzbuches.

Korrupten Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten oder Pflegekräften drohen nach dem Gesetz bis zu 3 Jahren Haft. Besonders schwere Fälle von Bestechung oder Bestechlichkeit werden sogar mit 5 Jahren Gefängnis geahndet. Weiterhin kommt hinzu, dass die Strafe nicht nur die treffen kann, die bestochen wurden, sondern auch die, die bestochen haben – wie Pharmaindustrie und Medizinproduktehersteller.

Neben den strafrechtlichen gibt es auch steuerliche Auswirkungen von unzulässiger Vorteilsannahme, die für betroffene Ärzte erhebliche Probleme nach sich ziehen können.

Verschärft wurden die Nebenfolgen der neuen Strafnorm durch den § 4 Abs. 5 Nr. 10 des Einkommensteuergesetzes. Dieser bestimmt, dass zum einen Betriebsausgaben im Zusammenhang mit einer Korruption den Gewinn nicht mindern dürfen und zum andern sind die Finanzbeamten nicht nur befugt, die Staatsanwaltschaft über einen Korruptionsverdacht zu informieren, sind sogar dazu verpflichtet. Der Weg von der Betriebsprüfung zur Einleitung eines Strafverfahrens ist damit kurz.

Die Palette der ungerechtfertigten Vorteilsnahme ist groß und immer im Einzelfall zu prüfen. Sei es ein Praxis-Mietvertrag, der mit besonders günstigen Konditionen und Sonderleistungen seitens der Vermieters bewirkt, dass der behandelnde Arzt seine Patienten nur in dessen Apotheke schickt. Aber zum Beispiel auch die fachbereichsübergreifenden Kooperationsformen niedergelassener Ärzte stehen auf dem Prüfstand. Zuwendungen von Lieferanten oder Dentallabor, unüblich hohe Preisnachlässe, Gratiszuwendungen und hochwertige Fortbildungsreisen von Anbietern medizinischer Hilfsmittel oder Pharmaunternehmen werden zukünftig kritischer überprüft und verfolgt.

Um Ihnen dieses sensible Thema etwas näher bringen zu können, heißen wir Sie gerne zu unserem  Workshop mit dem Thema „Antikorruptionsgesetz – Aktuelle Rechtsprechung und steuerliche Betrachtungen“ am Mittwoch, den 13. September 2017 willkommen. Bitte melden Sie sich unter workshop@ruschel-collegen.de an.

Wir begrüßen unsere neuen Auszubildenden

Im August hat das neue Ausbildungsjahr für die Steuerfachangestellten begonnen. In diesem Jahr begrüßen wir unsere neuen Auszubildenden Laura Münchhof in unserer Niederlassung Stadtilm sowie Markus Stroh und Marcel Schröder in unserer Niederlassung Erfurt. Wir wünschen unseren jungen Kollegen viel Erfolg bei Ihrer dreijährigen Berufsausbildung zu Steuerfachangestellten.

Aus- und Fortbildung hat bei Ruschel & Collegen eine lange Tradition. Besonders stolz sind wir darauf, entgegen dem allgemeinen Trend, alle unsere angebotenen Ausbildungsplätze auch im aktuellen Ausbildungsjahr besetzen zu können.

Buchhaltungs- und Gartenbauhistorie in Erfurter Kresse-Gärtnerei

Auch unsere Kolleginnen vom Team Lohnbuchhaltung zog es zu ihrem diesjährigen Teamevent sprichwörtlich ins Grüne. Auf dem Plan stand ein Besuch der Traditionsgärtnerei Fischer, der einzigen aktiven und erhaltenen Brunnenkresse-Klinge in Erfurt. Geschäftsinhaber Ralf Fischer erläuterte vor Ort die Anbau- und Erntemethoden der Brunnenkresse. Zu den idealen Anbaubedingungen gehört nicht nur fließendes Quellwasser. Ein Wassergraben, auch Klinge genannt, der besonders in den Wintermonaten den Pflanzen einen Windschutz bietet, ist erfolgsentscheidend für den Ertrag.

Im Anschluss an die Betriebsführung überraschte Ralf Fischer unsere Kolleginnen noch mit historischen Buchhaltungsunterlagen des elterlichen Betriebs aus den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Stöbern in handgeschriebenen Buchungsjournalen und Kassenbüchern war für Mitarbeiter eines Steuerbüros eine besondere Freude! Das Prinzip der doppelten Buchführung in Konten (Doppik), welches auch heute noch Grundlage jeder Buchhaltungssoftware ist, war an den schon 70 Jahre alten Dokumenten deutlich nachvollziehbar. Damals wie heute mussten Lohnsteuern und Umsatzsteuern abgeführt werden. Und auch die allgemeine Ortskrankenkasse erhielt von dem Gartenbaubetrieb Beiträge zur Krankenversicherung. Wir danken Herrn Fischer für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Bildmaterials.

Sekretärinnen in Wanderschuhen

Natur, Kunst und Kulinarisches – so etwa hätte das Motto des diesjährigen Teamevents vom Sekretariat heißen können. Ausgerüstet mit Rucksack und Wanderschuhen fuhren unsere Sekretärinnen nach Plaue und wanderten von dort nach Kleinbreitenbach. In und um dieses Dorf läuft ein Kunstwanderweg, auf welchem – wie der Name schon sagt – diverse Kunst ausgestellt ist.

Von Holzskulpturen, Klanginstallationen, Kunstwerken aus Rost und Edelstahl, Ton-, Beton- und Mosaikplastiken konnten Objekte, die liebevoll in die Natur integriert sind, bestaunt werden. Entstanden ist der Kunstwanderweg als Ergebnis von mehreren stattgefundenen Kunstsymposien der Volkshochschule Arnstadt-Ilmenau mit internationalen bildenden Künstlern und künstlerisch Interessierten. Die Sonne begleitete die Wandergruppe bis in den Abend. So konnten die Wanderung in einem gemütlichen Biergarten beendet werden.

Mitarbeiter im Gespräch

Unsere Personalmanagerin Frau Christiane Brennecke hat Mitarbeiter, die ihre Ausbildung zur/m Steuerfachangestellte/r bei Ruschel & Collegen erfolgreich absolviert haben, über ihre Ausbildungszeit interviewt:

Foto: v.l. n.r. Saskia Löwig, Robert Sittig, Marco Blaurock, Melanie Dragewki, Christiane Brennecke

  1. Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Robert Sittig: Ich habe schon immer ein wirtschaftliches Grundinteresse gehabt. Während meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften hab ich gemerkt, dass Rechnungswesen mir viel Freude bereitet. Deshalb habe ich bei R&C eine Praktikum absolviert und danach die Ausbildung angefangen und abgeschlossen.

Melanie Dragewski: Mich haben Zahlen & wirtschaftliche Zusammenhänge schon immer interessiert, aber erst auf 2. Bildungsweg hab ich den Mut gefasst den Ausbildungsberuf zur Steuerfachangestellten zu absolvieren.

Saskia Löwig: Um ehrlich zu sein, wusste ich nach Abbruch meines Studiums gar nicht so recht, was ich machen will, also habe ich mich wild drauf los beworben. Nach einigen anderen Vorstellungsgesprächen in anderen Berufen, kam ich zu Ruschel & Collegen und mir schien der Beruf des Steuerfachangestellten am geeignetsten für mich. Davon abgesehen, dass ich schon immer ein der Mathe Typ war, gefiel mir das Betriebsklima besonders gut . Es war also am Ende eine Entscheidung nach meinem Bauchgefühl, dass mir das arbeiten hier Spaß machen könnte.

 

  1. Was hat dir an deiner Ausbildungszeit am besten gefallen? Gab es auch Dinge, die du nicht so gern gemacht hast?

R.S.: Am besten hat mir der ständige Wechsel zwischen Praxis und Theorie gefallen. So war die Möglichkeit gegeben, Gelerntes gleich in der Kanzlei anzuwenden. Weniger Spaß hat archivieren und Küchenarbeit gemacht, aber Lehrjahre sind bekannt erweise keine Herrenjahre.

M.D.: Die Vielfalt der Aufgaben, bearbeiten von Finanzbuchhaltung und rechnen von Löhnen aber auch Erstellen von Einkommensteuererklärungen haben mir gut gefallen. Klar, Lehrjahre sind keine Herrenjahre, somit gehörten auch mal Kaffee kochen oder kopieren zu meinen Aufgaben.

S.L: Besonders gut fand ich, dass man stets mit seinen Fragen zu einem Angestellten gehen konnte und dort immer Hilfe gefunden hat.  Was mir sowohl gut als auch nicht so gut gefallen hat, war der Durchlauf eines jeden Azubis durch alle Bereiche. Ich fand es natürlich gut, dass man alles mal gemacht hat und von der Finanzbuchhaltung, über Lohn und Einkommensteuer bis zum Jahresabschluss alles mal probieren konnte und auch für sich selbst herausfinden konnte, was einem am besten liegt und Spaß macht. Allerdings war es nicht ganz so toll, wenn man sich einmal quasi „eingelebt“ hatte, wieder den Bereich zu wechseln und mit neuen Aufgaben und Kollegen konfrontiert zu werden, wobei man sich daran immer ziemlich schnell gewöhnt hat und ich auch stets freundlich „aufgenommen“ wurde.

 

  1. Hast du dich als Azubi ausreichend betreut gefühlt? Wie bist du mit den Mitarbeitern ausgekommen?

R.S.: Ich habe mich immer gut betreut gefühlt, da ich immer einen Kollegen bei aufkommenden Problemen fragen konnte.

M.D.: Ja, das Betriebsklima ist einfach toll. Bei Fragen konnte auch kann man sich immer an die Kollegen wenden.

S.L: Ich habe mich als Azubi super betreut gefühlt. Viel Unterstützung und Rat konnte ich mir vor allem bei Sebastian Schillig holen, der stets ein offenes Ohr für mich hatte, aber auch unsere Azubi Beauftragten Tino Dittrich und Marco Blaurock konnte ich immer um Hilfe fragen und auch in schulischen oder privaten Angelegenheiten wusste ich, dass ich immer mit jemanden reden kann. Darüber hinaus kam ich, denk ich, auch mit allen anderen Mitarbeitern gut aus und Hilfe hat man stets auch bei anderen Mitarbeitern, die sich zum Beispiel mit Lohn oder Einkommensteuer besser auskannten, gefunden.

 

  1. Was machst du derzeit und welche weiteren Perspektiven hast du?

R.S.: Derzeitig bin ich in verschiedenen Aufgabenfeldern tätig. Dazu gehören Finanzbuchhaltung, Jahresabschlüsse, Offenlegungen und kleinere Prüfungsaufträge. Ab Oktober beginne ich noch mit einem Dualen Studium im Bereich Steuern- und Prüfungswesen.

M.D.: Derzeit bearbeite ich einige Finanzbuchhaltungen und Einkommensteuererklärungen. Die Möglichkeiten nach der Ausbildung sind sehr vielfältig, so dass ich mich noch nicht festgelegt habe ob und wenn ja, welche Weiterbildung, wie Bsp. Lohn- und Gehaltassistent oder Steuerfachwirt für mich in Frage käme.

S.L: Derzeit arbeite ich im Team NPO, in dem ich auch schon viel Zeit meiner Ausbildung verbrachte habe, und beschäftige mich mit Finanzbuchhaltungen für gemeinnützige Organisationen. Perspektivisch würde ich mich in Zukunft natürlich gern noch etwas weiterbilden, was genau dafür in Frage kommt, wird sich noch zeigen.

 

  1. Welche Tipps kannst du zukünftigen Azubis geben?

R.S.: Bei Unklarheiten gleich die Kollegen fragen. Fleißig sein

M.D.: Fragen immer stellen! Disziplin, Genauigkeit, Pünktlichkeit, Kommunikation, Kein Stillstand, immer weiterbilden!

S.L: Stets zu Fragen. Es ist wichtig, dass man versteht, was man tut und es kommt auch vor, dass man nicht gleich beim ersten Mal versteht, warum etwas so oder so gemacht wird, manchmal „steht man halt auf dem Schlauch“, deswegen ist es wichtig, stets zu Fragen zu stellen, wenn man etwas nicht versteht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einem gerne auch ein zweites oder drittes Mal erklärt wird.

 

  1. Persönliche Worte?

R.S.: Spannender Beruf für jeden mit einer Zahlenoffenheit und dem Drang sich immer weiterbilden zu wollen.

M.D.:  Fest steht, ich habe für die Ausbildung den richtigen Betrieb gewählt. Hier möchte ich arbeiten und wachsen vorerst im Beruf als „Steuerfachangestellte“ & zukünftig wer weiß schon was die Zukunft bringt.

S.L: Das Vorstellungsgespräch bei Ruschel & Collegen war das einzige, bei dem ich rausgegangen bin und dachte „hier würde ich gern arbeiten“ und es hat sich bewahrheitet. Ich fühle mich extrem wohl in meinem Team und arbeite extrem gern mit meinen Kollegen zusammen. Ich habe die Entscheidung eine Ausbildung bei Ruschel & Collegen zu absolvieren nie bereut.