Jahresabschluss 2012 muss bis zum 31.12.2013 veröffentlicht werden

bild5Für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2011 begonnen hatten, endet am 31.12.2013 die Frist zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses z. B. einer GmbH oder einer GmbH & Co. KG. Bis zu diesem Stichtag müssen diese Unternehmen ihren Jahresabschluss 2012 beim elektronischen Bundesanzeiger einreichen.

Kapitalgesellschaften müssen mit Ordnungsgeldern rechnen, wenn sie ihre Jahresabschlüsse nicht einreichen.

Für Kleinstkapitalgesellschaften, die an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen zwei der folgenden Merkmale nicht überschreiten (Bilanzsumme bis 350.000 €, Umsatzerlöse bis 700.000 € und durchschnittlich 10 beschäftigte Arbeitnehmer) sieht das Gesetz folgende Erleichterungen vor:

Auf die Erstellung eines Anhangs kann vollständig verzichtet werden, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz ausgewiesen werden: Angabe zu den Haftungsverhältnissen, Angaben zu den Vorschüssen oder Krediten, die an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans, eines Beirats oder Aufsichtsrats gewährt wurden, erforderliche Angaben zu den eigenen Aktien der Gesellschaft (bei einer Aktiengesellschaft).

Es werden Optionen zur Verringerung der Darstellungstiefe im Jahresabschluss eingeräumt.

Zwischen Offenlegungspflicht durch Veröffentlichung (Bekanntmachung der Rechnungslegungsunterlagen) oder durch Hinterlegung der Bilanz kann gewählt werden. Die elektronische Einreichung der Unterlagen beim Betreiber des Bundesanzeigers ist auch für die Hinterlegung vorgeschrieben.

Die Neuregelungen gelten für alle Geschäftsjahre, deren Abschlussstichtag nach dem 30.12.2012 liegt. Bei Unternehmen, deren Stichtag der 31. Dezember ist, ist das Gesetz bereits auf das Jahr 2012 anzuwenden.

Das Bundesamt für Justiz wird die Kapitalgesellschaften und auch die GmbH & Co. KGn von Amts wegen auffordern, den Jahresabschluss für nach dem 31.12.2011 begonnene Geschäftsjahre innerhalb von sechs Wochen einzureichen und ein Ordnungsgeld androhen. Mit der Anforderung ist gleichzeitig eine Mahngebühr fällig, die auch nach verspäteter Einreichung nicht erlassen bzw. angerechnet wird.

Behandlung von Aufwendungen für Arbeitnehmer bei Betriebsveranstaltungen

bild3Aufwendungen für im überwiegend betrieblichen Interesse des Arbeitgebers durchgeführte Betriebsveranstaltungen dürfen pro Arbeitnehmer nicht mehr als 110 € inklusive Umsatzsteuer betragen. Außerdem dürfen maximal zwei Betriebsveranstaltungen pro Jahr durchgeführt werden. Wird die Freigrenze von 110 € überschritten, ist der Gesamtbetrag als Arbeitslohn zu versteuern.

Bei der Berechnung der Freigrenze sind jedoch nur solche Kosten des Arbeitgebers einzubeziehen, die geeignet sind, beim Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil auszulösen. Das sind nur solche Leistungen, die die Teilnehmer unmittelbar konsumieren können:

  • Kosten für die Ausgestaltung der Betriebsveranstaltung – insbesondere Mietkosten und Kosten für die organisatorischen Tätigkeiten eines Eventveranstalters – sind grundsätzlich nicht zu berücksichtigen.
  • Die zu berücksichtigenden Kosten können zu gleichen Teilen auf die Gäste aufgeteilt werden, sofern die entsprechenden Leistungen nicht individualisierbar sind. Aufzuteilen ist der Gesamtbetrag dabei auch auf Familienangehörige, sofern diese an der Veranstaltung teilgenommen haben.

Der auf die Familienangehörigen entfallende Aufwand ist den Arbeitnehmern bei der Berechnung, ob die Freigrenze überschritten ist, jedoch nicht mehr zuzurechnen.

Der Arbeitgeber kann diesen Arbeitslohn pauschal versteuern. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Teilnahme an der Veranstaltung allen Arbeitnehmern offen stand.

Der Bundesfinanzhof hat die Auffassung der Finanzverwaltung bestätigt, dass es nicht auf die Dauer der Veranstaltung ankommt. Die Veranstaltung kann sich also auch über zwei Tage (mit Übernachtung) hinziehen.

Bei den am Ende eines Jahres üblichen Weihnachtsfeiern sollte noch Folgendes beachtet werden:

  • Geschenkpäckchen bis zu einem Wert von 40 € inklusive Umsatzsteuer, die anlässlich solcher Feiern übergeben werden, sind in die Berechnung der Freigrenze einzubeziehen.
  • Geschenke von mehr als 40 € inklusive Umsatzsteuer sind grundsätzlich steuerpflichtiger Arbeitslohn und deshalb nicht bei der Prüfung der Freigrenze zu berücksichtigen. Die gezahlten Beträge können dann aber vom Arbeitgeber mit 25 % pauschal versteuert werden.
  • Geldgeschenke, die kein zweckgebundenes Zehrgeld sind, unterliegen nicht der Pauschalierungsmöglichkeit und müssen voll versteuert werden.

Steuerpflicht für den privat nutzbaren Dienstwagen auch bei nachweisbarer Nichtnutzung

Überlässt ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt einen Dienstwagen zur privaten Nutzung, ist dieser geldwerte Vorteil als Lohnzufluss zu versteuern. Kann der exakte Nachweis nicht durch ein Fahrtenbuch geführt werden, kommt es zur Anwendung der sog. 1 %-Regelung. Sie ist auch dann anzuwenden, wenn das Fahrzeug nachweislich nicht privat genutzt worden ist.

Bei Anwendung der 1 %-Regelung kommt es auf den Umfang der tatsächlichen privaten Nutzung nicht an. Entscheidend ist allein, dass das Fahrzeug dem Arbeitnehmer für private Zwecke zur Verfügung steht. Die Steuerpflicht entsteht nicht erst mit der erstmaligen privaten Nutzung, sondern bereits mit der Inbesitznahme des Dienstwagens.

Von der Besteuerung kann nur dann abgesehen werden, wenn der Arbeitnehmer nicht (mehr) befugt ist, das betriebliche Fahrzeug auch für private Zwecke zu nutzen.

(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs)

Umsatzsteuerliche Änderung für PV-Anlagen- und BHKW-Besitzer

Für die Betreiber von Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerken gilt seit 01.09.2013 für die Lieferung von Strom bzw. Gas unter bestimmten Voraussetzungen die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (§ 13b UStG). Die Umkehr der Steuerschuldnerschaft greift dann, wenn z.B. elektrischer Strom an gewerbliche Wiederverkäufer wie die Thüringer Energie AG verkauft wird. Zur Nachweisführung wird vom Finanzamt die Bescheinigung USt 1 TH für die Wiederverkäufer zur Vorlage beim leistenden Unternehmer verwendet.

Tatort Thüringen

ein Krimi-Dinner mit Michael Kirchschlager und Klaus Dalski

bild6Einen richtigen Glücksgriff machten unserer Stadtilmer Kollegen, als Sie sich für das kleine Cafe  Roses in Arnstadt als Tatort für das diesjährige Team-Event entschieden haben. Das Team Stadtilm hatte sich in Vorbereitung auf dieses Ereignis eine Mischung aus Kultur und Kulinarischem vorgestellt.

Kriminalist und Buchautor Klaus Dalski und Verleger Michael Kirchschlager lieferten sich, als sie lesend und erzählend ihre Bücher „Der Kopf in der Ilm“ und „Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt“ vorstellten, einen spannenden, kriminalistischen und lustigen Schlagabtausch. Beide verstanden es exzellent, die kleine Zuschauerschar in ihren Bann zu ziehen und auch die Gastgeber, Familie Lindlau vom Cafe Roses, ließen von der Begrüßung an ihre herzliche Art spüren.

Kleine geschmackvolle Details im Cafe und auf den Tischen gaben den Gästen ein gemütliches, ungezwungenes Ambiente. Die Lesung im Schummerlicht hatte dann auch die spannende kriminalistische Atmosphäre.

Zwischen den einzelnen Thüringer Kriminalfällen gab es als kleines kulinarisches Feuerwerk – ein 3-Gänge Menü. Nach diesem gelungenen Abend und können unsere Stadtilmer Kollegen das Krimi-Dinner mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Geo-Cooking statt Geo-Caching

Aufgrund der herbstlichen Wetterlage am 11.10.2013 haben unsere Teams Jahresabschluss, Wirtschaftsprüfung und Wirtschaftsberatung beschlossen, das geplante Geo-Caching-Event zum Geo-Cooking-Event zu wandeln. Unter Anleitung von Siegfried Schilling wurden von A bis Z Spezialitäten der schwäbischen Küche kreiert. Angefangen von „Apfelküchle“ über „Maultaschen“, „Kässpätzle“ bis hin zum „Zwielkuchen“ reichte das Menü an diesem Abend. Im nächsten Jahr wird das Geo-Caching-Event dann nachgeholt.

Vorgestellt: Augustiner-Chor

bild8In der Augustiner-Kantorei Erfurt findet seit vielen Jahren unsere Mitarbeiterin Susanne Eckhardt eine Abwechslung zum Büroalltag.

Im Jahr 1877 gründete sich der Augustiner-Kirchengesangsverein, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Chor entwickelt hat, dem inzwischen ca. 120 Sängerinnen und Sänger angehören.

Die Augustinerkantorei beschäftigt sich in erster Linie mit der Einstudierung von Oratorien, z. B. von Bach, Händel, Mendelssohn. Aber auch Requien wie z. B. das Mozart-Requiem und Messen wie die „h-Moll-Messe“ von Johann Sebastian Bach gehören zum Repertoire. Aber nicht nur Werke bekannter Komponisten stehen auf dem Programm, so beispielsweise auch das Requiem von Maurice Duruflè oder Carl Martin Reinthalers Oratorium „Jephta und seine Tochter“.

Seit dem Jahr 2000 ist die Kantorei regelmäßig an der Reihe der Bach-Kantaten-Gottesdienste beteiligt.

Am Vorabend des Totensonntags führt die Augustinerkantorei „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms auf. Seit mehr als 50 Jahren ist eine feste Größe in der Erfurter Vorweihnachtszeit das Bach`sche „Weihnachtsoratorium“, welches auch in diesem Jahr am 3. Adventswochenende aufgeführt wird. Diese Konzerte finden in der beheizten Thomaskirche in der Schillerstraße statt.

 Foto © Christiane Claus

 

Ostthüringer Fallschirmsportclub Gera e.V.

Am  12.März 1990 wurde der  Ostthüringer Fallschirmsportclub Gera e.V. gegründet. Die etwa 70 Vereinsmitglieder, unter ihnen auch unser Auszubildender Nick Freuße,  gestalten ihr Vereinsleben an den Wochenenden auf dem Flugplatz Gera-Leumnitz und anderen Flugplätzen zu Sportveranstaltungen und Flugplatzfesten. Sie kommen längst nicht  nur aus Gera, sondern aus ganz Thüringen, Sachsen oder Bayern.

Einmal im Jahr fährt der Verein nach Prag zum Training im Lufttunnel, wo Freifallübungen trainiert werden können.  Regelmäßig werden Fallschirm-Sprung-Lehrgänge durchgeführt, in denen Anfänger ihre Sprunglizenz erwerben können. Wer erst einmal in den Sport „hineinschnuppern“ möchte, kann zunächst einen Schnupperkurs mit 2 eigenen Sprüngen machen und darauf später bis hin zum Lizenzerwerb aufbauen.

fallschirm

Ziel des Vereins ist es, den Fallschirmsport als bezahlbares Hobby weiter zu fördern. Dazu  gehört neben dem vereinseigenen Absetzflugzeug, dem Doppeldecker AN-2, auch liebevoll „Anna“ genannt, die vereinseigene Schirmausrüstung  für die Ausbildung. Dieser Sport fördert die Persönlichkeitsentwicklung, das Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein sowie die Beherrschung und Überwindung von Ängsten. Natürlich gehört  zum Vereinsleben auch der „Familienanhang“, der vom Boden aus die Springer  anfeuert.

Beim OFC sind neue Mitglieder oder Wagemutige, die einen Tandemsprung absolvieren möchten, jederzeit willkommen.  Das Vereinsflugzeug  mit 10 Sitzplätzen steht auch für Rundflüge zur  Verfügung. Alle Informationen gibt es auf der Internet Seite: www.ofc-gera.de

Glückwünsche zum Nachwuchs

Gleich doppelt können wir frischgebackenen Vätern zum Nachwuchs gratulieren: Unser Auszubildender André Biedermann ist am 12.08. stolzer Vater seiner kleinen Tochter Amelia geworden. Wenige Tage später, am 02.09. kam Tino Dittrichs Sohn Lennox Eliah auf die Welt. Wir wünschen den Kindern und den Eltern alles Gute!

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