Businessfrühstück Erbrecht und Erbschaftsteuer am 21.03.2017

Am 21.03.2017 laden wir Sie um 9:00 Uhr zu unserem nächsten Businessfrühstück in das „Businessloft“, Spielbergtor 19b in Erfurt ein. In der ersten Veranstaltung in diesem Jahr widmen wir uns dem Thema Erbrecht und Erbschaftsteuer. Steuerberaterin Steffi Lorenz (Ruschel & Coll.) und Rechtsanwalt Heinz-Jochen Spilker (Spilker & Coll.) zeigen sowohl rechtliche als auch steuerliche Fallstricke rund um die Erbschaft auf. Darüber hinaus werden Lösungsansätze zu diversen Vorsorgekonzeptionen diskutiert.

Wie gewohnt, dürfen sich unsere Gäste auch auf ein reichhaltiges Frühstücksbuffet freuen.  Unsere Referenten stehen Ihnen im Anschluss an die Vorträge für individuelle Anfragen zur Verfügung.

Der Veranstaltungsort „Businessloft“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Erfurter Hauptbahnhof. Bei der Anreise mit dem PKW befinden sich im Umfeld des Veranstaltungsortes diverse Parkmöglichkeiten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Wir bitten aber aus organisatorischen Gründen um Ihre verbindliche Anmeldung bis spätestens 20.03.2017 (Telefon: 0361-340 66 21 oder E-Mail: Workshop@ruschel-collegen.de)

Intelligente Druckertechnik im Einsatz

Datenschutz ist gerade in der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung ein wichtiges Thema. Und das nicht nur in der „digitalen“, sondern auch in der „gedruckten“ Welt. Deshalb setzen wir bei unserem turnusmäßigen Druckertausch inzwischen auf die neue „Follow2Print“-Technologie. Mit dieser Technologie wird der Ausdruck erst gestartet, wenn sich der jeweilige Mitarbeiter mit seinem persönlichen Transponder am Gerät authentifiziert hat. Die ungewollte Vermischung von Ausdrucken verschiedener Mitarbeiter gehört somit der Vergangenheit an.

Azubi Sakia Löwig nutzt Follow"Print am neuen TA 5006 ci
Azubi Saskia Löwig nutzt „Follow2Print“ am neuen TA 5006 ci

Gerade in der Wirtschaftsprüfung können einzelne Druckaufträge sehr umfangreich sein. Wenn beispielsweise 100-seitige Prüfberichte in mehreren Ausfertigungen gedruckt werden, kann der Drucker schon mal eine halbe Stunde am Stück beschäftigt sein. Während dieser Zeit waren bisher alle anderen Druckaufträge in der Warteschlage. Und auch hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der neuen Drucker Technologie: Denn parallel eingehende Druckaufträge anderer Kollegen können mit dem Transponder jetzt einfach an einem weiteren Gerät im Büro abgeholt werden.

Ilona Ruschel mit Mittelstandspreis „Unternehmerin des Jahres 2016“ geehrt

Bereits seit 18 Jahren verleiht der BVMW (Bundesverband mittelständischer Wirtschaft) – Landesverband Thüringen den Mittelstandspreis „Unternehmer/in des Jahres“. 2016 hat die Jury des Erfurter BVMW-Kreisverbandes Ilona Ruschel einstimmig zur Unternehmerin des Jahres gewählt.

Preisverleihung im Erfurter Rathaussaal
Preisverleihung im Erfurter Rathaussaal

Die  feierliche Preisverleihung fand am 20.09.2016 im Erfurter Rathausaal im Beisein zahlreicher Gäste statt. Gerald Bitterberg, Leiter des BVMW-Kreisverbandes, würdigte bei der Preisübergabe sowohl das unternehmerische, als auch das soziale Engagement von Ilona Ruschel. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein.

 

Businessworkshop „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Heute Vormittag fand unser Businessworkshop rund um das Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ statt.  Jede Menge Tipps und Anregungen kann man in der Präsentation nachlesen. Im Infocenter auf unserer Homepage steht der Vortrag zum Download bereit. _mg_3394

NPO Abend März 2016

pdf-icon-64x64Am 17.03.2016 hat unsere diesjährige Informationsveranstaltung für gemeinnützige Organisationen statt gefunden. Das Skript zur Veranstaltung können Sie direkt über unsere Homepage herunterladen. http://www.ruschel-nonprofit.de/pix/download/Praesentation_NPO_Abend_03_2016.pdf
Die Datei ist mit einem Passwort geschützt.

Die Themen des Abends:

  • Verein – vereint?! 
    Tipps für die erfolgreiche Vorstandsarbeit
    Gastrednerin Frau Dr. Barbara Topp, Geschäftsführerin der toppmanagement Erfurt
  • Ordnungsgemäße Kassenbuchführung
    Steffi Lorenz, Steuerberaterin
  • Aktuelles aus dem Steuerrecht für gemeinnützige Einrichtungen 
    Annette Sachse, Steuerberaterin
  • Umsatzsteuer für gemeinnützige Organisationen 
    Sebastian Schillig, Steuerfachwirt, Stiftungsberater
  • Sonderprüfungen in gemeinnützigen Einrichtungen 
    Dipl.-Betriebswirt (FH) Christian Ruschel, Steuerberater
  • Lohnabrechnung für gemeinnützige Organisationen 
    Team Lohn und Gehalt
  • Digitale Buchführung 
    Christian Bischoff, Steuerfachwir

Bilder und Impressionen vom Abend folgen in Kürze.

 

Leistungslexikon Betriebsprüfung im Unternehmen (Teil2)

Was bekommt der Betriebsprüfer alles zu sehen? Welche Daten darf er verlangen?

Der Prüfungsanordnung ist immer eine Anforderungsliste beigefügt. Daraus ergibt sich, was der Prüfer zu Beginn der Prüfung haben möchte. Hier die wesentlichen Positionen aus unseren Erfahrungen:

  • die Daten aus der Finanzbuchführung in elektronischer Form (das Format heißt „GDPdU“ und kann mit jeder Buchführungssoftware erstellt werden)
  • die elektronischen Daten aus Vorsystemen: elektronische Kassen, Warenwirtschaftssysteme, …
  • alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Barbelege
  • Kassenbücher, Kontounterlagen
  • wesentliche Verträge: Miete, Leasing, Darlehen, Anstellungsverträge, bei Kapitalgesellschaften die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung, …
  • Fahrtenbücher im Original

Wurde die Buchhaltung im Unternehmen, der Jahresabschluss aber durch uns erstellt, so stellen wir selbstverständlich die dazugehörigen Buchungen zur Verfügung.

Der Prüfer hat ein Recht auf die elektronischen Daten, auch auf die aus den Vorsystemen. Insbesondere dadurch werden die Prüfungen zum Teil erheblich verkürzt.

Wie geht es nun weiter? Wie können wir Sie unterstützen?

Wir wissen, dass jede Betriebsprüfung eine kritische Zeit darstellt. Deshalb werden wir Ihnen jetzt besonders zur Seite stehen.

Findet die Prüfung in Ihrem Unternehmen statt, so werden wir mit Ihnen ein Vorgepräch führen. Dabei besprechen wir den Ablauf, sichten mit Ihnen die Unterlagen und stimmen das Vorgehen ab. Belehren Sie alle Mitarbeiter, dass sie dem Betriebsprüfer keine Auskünfte geben, sie sind nicht dazu verpflichtet. Bestimmen Sie in Ihrem Unternehmen klare Ansprechpartner und regeln Sie die Klärung der Fragen. Wir empfehlen immer, dass der Prüfer seine Fragen schriftlich sammelt und am Ende des Tages zur Beantwortung übergibt. Lassen Sie uns die Fragen zukommen, um Ihnen für die Beantwortung die notwendigen Hinweise geben zu können.

Sollte es möglich sein, dass die Prüfung in unseren Räumen stattfinden kann, dann überlassen Sie uns für den Prüfungszeitraum alle relevanten Unterlagen nach dem Vorgespräch. Dies hat für Sie den Vorteil, dass Sie nicht direkt mit „heiklen“ Fragen konfrontiert werden und auch Zeit sparen, die Sie produktiver einsetzen können. Wir werden Sie über wichtige Ermittlungen und Feststellungen des Prüfers telefonisch auf dem Laufenden halten. Es ist aber damit zu rechnen, dass wir öfter Rückfragen an Sie haben werden. Wir selbst werden alle Anstrengungen unternehmen, um für ein positives Klima während der Betriebsprüfung zu sorgen.

Helfen bitte auch Sie mit, ein freundliches und sachliches Klima mit dem Betriebsprüfer zu finden. Aus seiner Sicht kommt der Prüfer einem gesetzlichen Auftrag nach, er tut seine Pflicht. Sollte der Prüfer hingegen unzumutbare Wünsche erheben, so werden wir mit aller Entschiedenheit für die Einhaltung eines fairen Verfahrens sorgen.

Am Ende Ihrer Betriebsprüfung findet eine Schlussbesprechung statt, in welcher der Prüfer Ihnen seine abschließenden Ermittlungsergebnisse mitteilt. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie uns zur Schlussbesprechung hinzuziehen, da wir in diesen Verhandlungen viel Erfahrung haben.

Sollte bei der Schlussbesprechung keine für Sie akzeptable Einigung erreicht werden und Sie meinen, der Betriebsprüfer ist mit seinen Ermittlungsergebnissen nicht im Recht, so gibt es die Möglichkeit einer Berufung.

Wir sind durch unsere jahrelange Erfahrung mit den verschiedensten Prüfungen vertraut und werden Sie kompetent mit unserem Wissen und Beistand unterstützen.

Teil 1 des Artikels finden Sie hier:
http://www.ruschel-blog.de/1267_leistungslexikon-betriebspruefung-teil-1

Leistungslexikon: Betriebsprüfung (Teil 1)

Jedes Unternehmen war sicher schon einmal davon betroffen: das Finanzamt kündigt sich zur Betriebsprüfung an. Im Jahr 2013 stellte sich die statistische Prüfungssituation in Deutschland so dar:Leistungslexikon

Danach sieht es so aus, dass im Durchschnitt die Mittelbetriebe alle 15 Jahre, die Kleinbetriebe alle 31 Jahre und die Kleinstbetriebe nur alle 90 Jahre geprüft werden.

Bitte bedenken Sie: das ist nur eine Statistik aus allen Finanzämtern bundesweit. Tatsächlich kommt die Betriebsprüfung deutlich häufiger zu den Unternehmen. Das wird sich in den nächsten Jahren aufgrund der technischen Möglichkeiten auch noch spürbar erweitern, die Prüfungen können schneller und effektiver abgewickelt werden. Das bedeutet aber auch, dass die Absprachen und Abstimmungen zwischen Ihnen und uns sehr intensiv sein müssen, um „böse“ Überraschungen zu vermeiden.

Sie erhalten also das amtliche Schreiben, in dem Ihnen das Finanzamt mitteilt, dass eine Außenprüfung beabsichtigt ist und ein Termin bestimmt werden soll. Was nun?

Die Anlässe einer Prüfung können unterschiedlich sein. Die Finanzämter teilen die Unternehmen in Risikoklassen, Größenklassen und Branchen ein. Jährlich werden Prüfungsschwerpunkte gesetzt, welche nochmals eine Prüfungsgruppe ergeben.

Geprüft werden in der Regel 3 bzw. 4 zusammenhängende Jahre. Es kann eine umfassende Prüfung angeordnet werden, das ist der Regelfall. Es gibt jedoch – gerade im Bereich der Schwerpunktprüfung – auch die so genannte abgekürzte Prüfung. Die beschränkt sich auf einen kürzeren Zeitraum und auf wenige Positionen.

Die Außenprüfer sind angehalten, in den Unternehmen vor Ort zu prüfen. Bei Kleinstbetrieben kann die Prüfung auch direkt im Finanzamt stattfinden, wenn es sich um einen überschaubaren Umfang an Belegen handelt. Sollte in Ihrem Unternehmen kein Platz für einen Betriebsprüfer zur Verfügung stehen, so bieten wir auch gern unsere Räume an. Diese Möglichkeit wird jedoch nicht gern gesehen, denn die Prüfer sollen sich ein Bild im Unternehmen und von dessen Alltag und Abläufen verschaffen. Im speziellen Fall ist das eine Frage, die besprochen werden muss.

An dieser Stelle möchten wir noch einen Hinweis geben: Durch die gesetzlichen Änderungen im Steuerstrafrecht kann eine Selbstanzeige nun nicht mehr wirksam bis vor Erscheinen des Prüfers abgegeben werden, sondern ist innerhalb von 3 Tagen nach Datum der Prüfungsanordnung zu machen. Bitte haben Sie Vertrauen zu uns, wir werden Ihnen in allen Fällen hilfreich zur Seite stehen.

In der September-Ausgabe lesen Sie mehr zu diesem Thema. Im zweiten Teil erfahren Sie unter anderem, welche Unterlagen und Daten der Betriebsprüfer einsehen darf und wie die EDV-gestützte Prüfung abläuft.

Hier geht es weiter mit Teil 2 der Betriebsprüfung im UNternehmen
http://www.ruschel-blog.de/1310_leistungslexikon-betriebspruefung-im-unternehmen-teil2

Glückwünsche zum Jubiläum

Von unseren Mandanten und Geschäftspartnern haben wir Glückwünsche zum 25 jährigen Betriebsjubiläum erhalten.

Vielen lieben Dank für die herzlichen Glückwünsche!

Das war unser Sommerfest

Anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums hatten wir am 3. Juli unsere Mandanten und Geschäftspartner zu einem Sommerfest in die Goethestraße 21/22 eingeladen. Trotz tropischer Temperaturen folgten mehr als 250 Gäste unserer Einladung, um gemeinsam mit uns zu feiern.
Moderator Steffen Fischer und DJ H.P. führten durch den Nachmittag. Für den kulturellen Rahmen der Veranstaltung übernahm die Thüringer Sängerin Christina Rommel, mit lyrischer Unterstützung durch Poetry-Slam-Meister AIDA, das Mikrofon.

Während sich die Kinder unserer Gäste auf der Hüpfburg tummelten, war Zeit für interessante Gespräche, auch abseits der üblichen, steuerlichen Themen. Das professionelle Catering-Team der Firma food & style sorgte nicht nur für reichlich Getränkenachschub und ein großes Grillbuffet sondern auch für die ansprechenden Accessoires rund um unser Festzelt.

Auf dieser Seite haben wir ein paar Fotoimpressionen unserer Jubiläumsfeier zusammengestellt:
Klicken Sie auf ein Bild für eine vergrößerte Darstellung

>> Noch mehr Bilder von unserem Sommerfest auf unserer Homepage.

Gepdf-icon-64x64winner der Tombola als PDF Download

Hersteller manipulierbarer Kassensysteme haften persönlich für hinterzogene Steuern ihrer Kunden

Beihilfe zur Steuerhinterziehung begeht, wer einem Steuerhinterzieher zu dessen Tat vorsätzlich Hilfe leistet. Die Hilfeleistung muss die Tat nur unterstützen, nicht erst ermöglichen. Der Beitrag zur Steuerhinterziehung muss jedoch objektiv geeignet sein, die Tat zu fördern. Auch die Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist strafbar.

Das Finanzgericht Rheinland‑Pfalz entschied, dass der Geschäftsführer einer Firma, die Kassensysteme nebst Manipulationssoftware herstellt und vertreibt, für die Steuern haftet, die ein Kunde hinterzogen hat und nicht zahlen kann.

Im Urteilsfall verkaufte eine Firma dem Inhaber eines Eiscafés ein Kassensystem nebst Manipulationssoftware. Die Firma bot das Kassensystem als völlig risikoloses Instrument zur Verkürzung von Steuern an. Der Inhaber des Eiscafés nutzte das System hemmungslos und hinterzog in erheblichem Umfang Steuern.

Die Beihilfe zur Steuerhinterziehung besteht im Streitfall darin, dass die Firma ein komplettes System verkauft hat mit dem Wissen, welche Möglichkeiten dieses System bietet, mit dem Ziel, eine Steuerverkürzung zu ermöglichen.