Auf die Plätze! Fertig! RUN!

Am 6. Juni 2018 startet die 10. Auflage des Thüringer Unternehmenslaufs auf dem Erfurter Domplatz. Die Laufgruppe unserer BSG Bleistift ist bereits von Anfang an dabei. Da ist es schon selbstverständlich, dass wir auch an der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung teilnehmen werden. Traditionell verspricht die Veranstaltung neben dem sportliche Wettstreit mit Kollegen, Mandanten und Geschäftspartnern auch erfrischende Unterhaltungen auf einer völlig anderen Gesprächsebene.

Die Strecke führt wieder rund 5 Kilometer durch Erfurts Altstadt. Der genaue Streckenplan wird vom Veranstalter derzeit noch erarbeitet. Sobald wir detailliertere Informationen rund um das Event haben, werden wir auch auf unserer Homepage und unserem Web-Log darüber berichten. Auf jeden Fall freuen wir uns wieder auf Ihre motivierende Unterstützung am Streckenrand.

Businessfrühstück und Infoabend für Mandanten

Mit so einer guten Resonanz zu unserem Businessfrühstück rund ums Thema „Kasse“ hatten wir gar nicht gerechnet! Gewöhnlich planen wir etwa 10 Teilnehmer für diese Veranstaltungsreihe ein. Mit mehr als 20 Anmeldungen hatten wir die Kapazitätsgrenze unserer eigenen Räumlichkeiten nun vollständig ausgeschöpft. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Brennpunktthema den Nerv der Zeit getroffen haben.

Auch unser Informationsabend für gemeinnützige Organisationen war wieder gut besucht. Mehr als 100 Teilnehmer folgten unserer Einladung in das Erfurter S-Finanzzentrum, um sich über aktuelle steuerrechtliche Themen aus dem Gemeinnützigkeitsbereich zu informieren. Als zusätzlichen Service haben wir die Präsentationen zu den beiden Veranstaltungen im Infocenter unter dem Menü „Download Skripte“ bereitgestellt.

 

Besteuerung der unentgeltlichen Überlassung eines Dienstwagens an Gesellschafter-Geschäftsführer

Die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines Dienstwagens durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung führt zu einem steuerpflichtigen geldwerten Vorteil. Ob und in welchem Umfang der Arbeitnehmer den Pkw tatsächlich privat nutzt, spielt hierfür grundsätzlich keine Rolle. Das gilt auch für angestellte Gesellschafter-Geschäftsführer.

Im Rahmen einer Lohnsteueraußenprüfung hatte das Finanzamt festgestellt, dass eine GmbH für ihre beiden Gesellschafter-Geschäftsführer den geldwerten Vorteil nach eigenem Ermessen ermittelt und der Lohnsteuer unterworfen hatte. Dies wurde damit begründet, dass die Fahrzeuge nur unregelmäßig privat genutzt würden und darüber hinaus auch private Kraftfahrzeuge zur Verfügung stünden.

Das Finanzgericht Hamburg machte noch einmal deutlich, dass grundsätzlich der geldwerte Vorteil für die Privatnutzung nach der sog. 1 %Regelung zu bewerten ist. Eine abweichende Bewertung komme nur dann in Frage, wenn ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt werde.

Beschäftigung von Profifußballern bei einem Sponsor

Jede freigebige Zuwendung unterliegt der Schenkungsteuer. Dazu muss die Leistung zu einer Bereicherung des Bedachten auf Kosten des Zuwendenden führen und die Zuwendung objektiv unentgeltlich sein. Der Bundesfinanzhof hat eine freigebige Zuwendung für den Fall bejaht, dass der Zuwendende auf einen Vergütungsersatzanspruch verzichtet.

Eine aus Kommanditgesellschaften bestehende Unternehmensgruppe (Sponsor eines Fußballvereins) schloss Arbeitsverträge mit Fußballspielern, Trainern oder Betreuern (Aktive) ab. Sie wurden als kaufmännische Angestellte/Bürokaufleute bezeichnet, vertragsgemäß bezahlt und mussten auf diesen Positionen laut Vertrag 40 Stunden pro Woche für die Unternehmensgruppe arbeiten. Tatsächlich waren die Aktiven allerdings nicht für den Sponsor, sondern Vollzeit und unter Profibedingungen für den Fußballverein tätig, der für die Überlassung kein Entgelt entrichten musste. Damit ersparte der Verein die ansonsten übliche Vergütung für die Arbeitnehmerüberlassung durch die Unternehmensgruppe. Das war Gegenstand der Schenkung.

Da die Schenkungen nicht angezeigt und keine entsprechenden Steuererklärungen abgegeben wurden, durfte das Finanzamt, das aus den Akten die Anzahl, die konkreten Zeitpunkte und die jeweilige Höhe der Einzelzuwendungen nicht ermitteln konnte, für jedes Kalenderjahr zusammenfassende Steuerbescheide im Schätzwege erlassen. Der Bundesfinanzhof entschied auch, dass nicht die Unternehmensgruppe, sondern die hinter den Kommanditgesellschaften stehenden Kommanditisten (Gesamthänder) als Schenker anzusehen sind.