Berufe vorgestellt: Systemadministrator

Admin1Simone Rau hat unseren Mitarbeiter Michael Müller über die Stelle als Administrator befragt:

Welche Ausbildung bzw. Qualifizierung hast Du?

Ich habe die Ausbildungen zum Industrieelektroniker und Steuerfachangestellten erfolgreich abgeschlossen. Desweiteren bin ich im Besitz der AEVO (Ausbildereignungsprüfung IHK).

Welche Voraussetzungsbedingungen gelten?

Man braucht technisches Verständnis und oft auch Intuition, um erklärte Sachverhalte technisch weniger versierter Nutzer nachzuvollziehen. Ein Mindestmaß an Ruhe ist angebracht, da oft hektisch getroffene Entscheidungen irreparable Folgen nach sich ziehen können (z. B. im Umgang mit virenbehaftetem Material jeglicher Art). Auf jeden Fall sollten Kenntnisse in Netzwerktechnik vorhanden sein, um bspw. ein komplettes Netzwerk einrichten zu können. Für mich ist gelebte Erfahrung im Rahmen der IT mit Spaß und Interesse daran sehr wichtig. Potenzial zur Entwicklung von Problemlösungsstrategien sowie die Bereitschaft, jeden Tag neue Sachverhalte, Probleme und deren Lösungen zu entdecken sollte vorhanden sein. Der empathische Umgang mit Mitarbeitern und Mandanten ist hier entscheidend. In meinem Fall (Admin der Steuerkanzlei) ist die Symbiose aus technischer und kaufmännischer Ausbildung unter Hinzuziehung der Erfahrungen aus meiner Ausbildertätigkeit eine hervorragende Basis im täglichen Umgang mit steuerrechtlich untermauerten technischen Problemstellungen, welche es ab und zu nicht nur für, sondern auch mit den Kollegen zu lösen gilt.

Womit beginnt der Arbeitstag?

Mein Tag beginnt mit dem Blick über die Serverlandschaft, ob es Probleme der Kategorie A gibt. Danach muss es einfach ein Kaffee sein… Erst dann erfolgen die Blicke in Richtung „eventuelle Probleme geringerer Kategorien“.

Welche Aufgaben sind zu erledigen?

Ich habe die Verantwortung über gesamte Technik (Server, alle lokalen PCs an allen Standorten, Laptops, Drucker etc.) sowie die Pflege der Geräte in technischer Hinsicht. Hierzu gehört auch die Lösung von Problemen jeder Art mit der vorgenannten Technik. Geplante Aufgaben gibt das Portfolio beispielsweise aber auch her:

  • tägliche Datensicherung à Kontrolle darüber, Sicherungsmedien verwalten
  • Administrationsaufgaben bspw. im Rahmen der Rechteverwaltung / Freischaltungen etc.
  • Management aller eingesetzten Smartcards (Mitarbeiter und Mandanten) zum sicheren Zugang ins Rechenzentrum der DATEV
  • permanent wachsende (Präventiv-)Arbeit hinsichtlich Daten- und Virenschutz aller Systeme à dauerhafte Sensibilisierung aller Mitarbeiter auf dieses Thema
  • Durch das ständig zunehmende Terrain „Daten elektronisch versenden“ nehmen die Schnittmengen „steuerliche und IT-Aspekte“ zu.

Wie lange bist du schon im Unternehmen?

Ich bin seit dem 1.4.2006 bei Ruschel & Coll.

Fühlst Du dich in deinem Team wohl und wie unterstützt Du die Kollegen?

Im Wissen darum, dass kein einziger Arbeitstag bisher „vorab durchweg geplant“ (die Dynamik des Alltags offenbart täglich neue Horizonte) verlief, fühle ich mich wohl. Hier hilft oft auch der Blick von „außen“. Kollegen unterstütze ich als zentrale Anlaufstelle zur Problemlösung, manchmal reicht auch ein „einfach mal zuhören und gemeinsames relativieren des vermeintlichen unlösbaren Problems“.

Womit endet der Arbeitstag?

Mein Tag endet mit dem Wissen, dass auch morgen Ungeplantes passieren wird und natürlich mit einem persönlich „schönen Feierabend“ zu den Kollegen in der näheren Umgebung.

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