Der Tätigkeitsbericht für das Finanzamt

Neben einer zahlenmäßigen Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben verlangt das Finanzamt von gemeinnützigen Einrichtungen für jedes Jahr auch einen Tätigkeitsbericht. Vorstände sind hier oft verunsichert, was in diesem Bericht aufgenommen und wie es dargestellt werden soll. In der Tat lauern hier Fallen – vor allem kann der Tätigkeitsbericht nähere Prüfungen durch das Finanzamt provozieren.

taetigkeitsbericht

Inhalte des Tätigkeitsberichts sind typischerweise:

  • Art, Zahl und Umfang (Teilnehmerzahlen) der Veranstaltungen, Kurse, Projekte usw.
  • Zahl der betreuten Personen, aktiven Sportler usw.
  • Vorhandene Abteilungen und Tätigkeitsbereiche (zum Beispiel Sportarten)
  • Teilnahme an Sportveranstaltungen (Wettkämpfe, Turniere, Ligen usw.)
  • Besondere Daten (zum Beispiel 20-Jahr-Feier)
  • Art und Umfang öffentlicher Förderung
  • Kooperation mit anderen Organisationen
  • Besondere Projekte (Darstellung der Angebote, Zahl der Teilnehmer usw.)
  • Ehrenamtliche Helfer und Übungsleiter

Typische Fehler im Tätigkeitsbericht
Vermieden werden sollte der Eindruck, zweckfremde Tätigkeiten würden eine nennenswerte Rolle spielen. Festveranstaltung, gastronomische Betriebe oder Sponsorships sollten also nicht ins Zentrum der Darstellung rücken. Oft werden typische Tätigkeiten nur nebensächlich dargestellt, weil sie unbedeutend erscheinen. Sonderveranstaltungen erhalten dagegen ein zu großes Gewicht. Das ist ein Problem, wenn diese Sonderveranstaltungen nicht zweckbezogen sind (zum Beispiel Festveranstaltungen).

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